Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Attacke mit zerbrochenem Glasflaschenhals - MĂ€dchenduo erneut gewalttĂ€tig

24.04.2025 - 09:24:01

MĂŒnchen - Unter anderem mit zwei Gewaltdelikten beschĂ€ftigte sich die Bundespolizei am Mittwochmorgen (23. April) am Hauptbahnhof. Dabei fielen zwei MĂ€dchen auf, die eine 64-JĂ€hrige angriffen, und bereits am Vortag eine 17-JĂ€hrige attackiert hatten (siehe Pressemitteilung vom 23.04.2025). Im anderen Fall wurden bei der Tathandlung ein zerbrochener Glasflaschenhals bzw. Glasscherben benutzt.

* Flaschenhals und Glasscherben:

Gegen 04:35 Uhr erkannten Bundespolizisten am Querbahnsteig des Hauptbahnhofes zwei MĂ€nner, die sich körperlich attackierten. Ersten Ermittlungen zufolge waren die beiden Malier - aus unbekannten GrĂŒnden - im Zwischengeschoss in verbalen Streit geraten. Dabei soll der 40-JĂ€hrige aus Putzbrunn eine Glasflasche am Boden zerschlagen und mit dem abgebrochenen Flaschenhals auf sein GegenĂŒber losgegangen sein. Als der Flaschenhals zu Boden fiel, ging er mit aufgehobenen Glasscherben auf den 27-JĂ€hrigen los. Als der JĂŒngere flĂŒchtete wurde eine Bundespolizeistreife am Querbahnsteig auf ihn und seinen Verfolger aufmerksam und schritt ein.

Beide erlitten Schnittverletzungen an den HĂ€nden, die sie trotz des Angebotes nicht Ă€rztlich behandeln lassen wollten. Der Ältere wurde nach RĂŒcksprache mit der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I einer Blutentnahme zugefĂŒhrt. Er war 2015 erstmals ins Bundesgebiet eingereist und ist seither mit Gewalt- und BetĂ€ubungsmitteldelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

** MÀdchenduo wieder gewalttÀtig:

Zwei 14- bzw. 15-jĂ€hrige MĂ€dchen, die bereits am Dienstag gegen 01:25 Uhr eine 17-JĂ€hrige am Hauptbahnhof attackiert hatten (siehe Pressemitteilung vom 23.04.2025), fielen rund 29 Stunden spĂ€ter erneut auf. Gegen sieben Uhr griff die 15-JĂ€hrige Deutsche in einem Schnellrestaurant im Zwischengeschoss, diesmal einer 64-JĂ€hrigen in die Haare. Der Streit mit der Deutsch-Amerikanerin entbrannte daran, dass die Frau - aus unbekannten GrĂŒnden - von den beiden JĂŒngeren mit ihrem Smartphone ein Foto gefertigt haben soll und nicht bereit gewesen war, dies auf Aufforderung zu löschen. Den anschließenden körperlichen Attacken der beiden jĂŒngeren MĂŒnchnerinnen, bei denen die in New York-Geborene zu Boden gegangen war, sollen gegenseitige Beleidigungen vorausgegangen sein.

Die beiden Jugendlichen waren nach RĂŒcksprache mit der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I und Beendigung aller polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß zu setzen. Bei der 64-JĂ€hrigen waren keine Ă€ußerlichen Verletzungen erkennbar, lediglich einige HaarbĂŒschel waren ihr von der 15-JĂ€hrigen herausgerissen worden.

*** Das anhÀngende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

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