Kriminalität, Polizei

Bundespolizeidirektion München: Ausstieg verpasst - Serbe mit 25.000 Euro Bargeld unerlaubt eingereist

14.11.2025 - 16:41:55

Freilassing - Am Donnerstagmorgen (13. November) versuchte ein Serbe unerlaubt in die Bundesrepublik einzureisen. Der Grund: Er sei auf dem Weg von Hamburg nach Hannover eingeschlafen. Die Reise nach Wien sei nur ein Versehen gewesen. Er befinde sich nun auf dem Rückweg.

Eine Grenzkontrolle der anderen Art: Der 37-jährige Serbe legte zur Kontrolle eine Aussetzung der Abschiebung (Duldung) vor. Diese war räumlich auf das Stadtgebiet Hamburg beschränkt und berechtigt nicht zur Einreise nach Deutschland, sodass zunächst der Verdacht der versuchten unerlaubten Einreise vorlag. Einsatzkräfte der Bundespolizei verbrachten den serbischen Staatsangehörigen daher zur Dienststelle. In seiner Jacke fanden die Bundespolizisten mehr als 25.000 Euro Bargeld.

Dieses habe er durch Schwarzarbeit in Serbien verdient. Dorthin reise er nach eigenen Angaben regelmäßig, um Geld zu erwirtschaften.

Die für Fragen des Aufenthaltes zuständige Ausländerbehörde in Hamburg hat daraufhin entschieden, den Serben in sein Heimatland zurückzuweisen. Die Staatsanwaltschaft Traunstein ordnete die Beschlagnahme der 25.000 Euro Bargeld an. Die Bundespolizei hat die Zurückweisung des Serben noch am Abend über den Münchener Flughafen vollzogen. Der 37-Jährige befindet sich nun in seinem Heimatland. Unter Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein ermittelt die Bundespolizei wegen Verdachts der unerlaubten Einreise, des Sozialleistungsbetrugs und der Geldwäsche.

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