Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Beobachter eines Aufbruchversuchs angegriffen und verletzt - Zeugen gesucht -Bundespolizei warnt vor eigenmĂ€chtigem Einzuschreiten

16.03.2025 - 09:39:05

MĂŒnchen - Unterhaching - Am Samstag (15. MĂ€rz) beobachtete ein 53-JĂ€hriger am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunkt Unterhaching den Aufbruchsversuch eines Snackautomaten. Einer der beiden TĂ€ter attackierte und verletzte ihn daraufhin mit einem Brecheisen.

Die Bundespolizei warnt davor, sich selbst in Gefahr zu bringen, und empfiehlt bei Àhnlichen Beobachtungen sofort den Polizeinotruf 110 zu wÀhlen. Zudem werden Zeugen gesucht, die vor oder nach der Tat Beobachtungen gemacht haben.

Gegen 03:15 Uhr machten sich zwei Unbekannte am Bahnsteig des S-Bahnhaltepunktes Unterhaching an einem Snackautomaten zu schaffen. Ein 53-jĂ€hriger Italiener hatte aus seiner Wohnung GerĂ€usche wahrgenommen und war, das Wohnhaus verlassend, Nachsehen gegangen. Am Bahnsteig erblickte der Unterhachinger, wie sich zwei Personen an einem Snackautomaten zu schaffen machten. Mutig schubste er nach AnnĂ€herung einen der beiden TĂ€ter weg. Dieser quittierte dies mit einem Schlag der Brechstange gegen den Kopf des Italieners. Erst nach dem Schlag wollte der Tatbeobachter die Polizei informieren. Da sein Handy jedoch beim Sturz beschĂ€digt wurde, rief er lautstark nach seiner Frau, die unmittelbar ĂŒber dem Tatort nĂ€chtigte. Diese verstĂ€ndigte die Polizei. Beide TĂ€ter flĂŒchteten in nördlicher Richtung zum Fasanenpark. Sie waren komplett schwarz gekleidet und trugen Sturmhaube bzw. Skimaske. Trotz sofortiger Fahndung konnten sie nicht gefasst werden.

Durch den Schlag und den folgenden Sturz erlitt der 53-JĂ€hrige eine Platzwunde am Kopf sowie SchĂŒrfwunden am Arm. Er empfand Schmerzen, wollte sich nach Erstversorgung durch RettungssanitĂ€ter selbststĂ€ndig zum Arzt begeben.

Die Bundespolizei ermittelt wegen gefÀhrlicher Körperverletzung und einem Versuch des besonders schweren Fall des Diebstahls. Da die TÀter dem Automaten keine Lebensmittel entnommen hatten, handelt es sich um keinen Raubversuch. Der Snackautomat wurde beschÀdigt. Zur Schadenshöhe liegen noch keine Angaben vor.

Die Bundespolizei warnt eindringlich davor, bei FÀllen in denen TÀter auf frischer Tat beobachtet werden, eigenstÀndig tÀtig zu werden! In diesen FÀllen empfiehlt es sich sofort den Polizeinotruf 110 zu wÀhlen und, bei Beobachtung aus sicherer Entfernung sich Details zu den TÀtern einzuprÀgen und auf die Polizei zu warten.

Zudem werden Menschen, die zu dem o.a. Vorgang sachdienliche Hinweise geben können, zum Bespiel auffĂ€lliges Verhalten vor oder nach der Tat oder gar anlĂ€sslich der vermummt FlĂŒchtenden machen können, sich bei der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen unter der Rufnummer 089/515550-1111 zu melden.

Das anhÀngende Bild des beschÀdigten Snackautomaten sowie das Symbolbild können zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

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Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
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Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: [email protected]

Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im grĂ¶ĂŸten deutschen S-Bahnnetz mit
ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
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gehören drei der vier grĂ¶ĂŸten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten
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Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im MĂŒnchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
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befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußlĂ€ufig vom
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