Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bundespolizei nimmt bei Grenzkontrollen gesuchte MĂ€nner fest

07.08.2025 - 16:17:55 | presseportal.de

Kiefersfelden / Rosenheim - Die Bundespolizei hat am Mittwoch (6. August) an der A93 bei Kiefersfelden zwei gesuchte StraftÀter festgenommen. Gegen die Busreisenden lagen Haftbefehle wegen Körperverletzungen vor. Die Reise der beiden endete im GefÀngnis.

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bundespolizei nimmt bei Grenzkontrollen gesuchte MĂ€nner fest - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Bundespolizei nimmt bei Grenzkontrollen gesuchte MĂ€nner fest - Foto: presseportal.de

In den Morgenstunden kontrollierten Beamte der Bundespolizei die Insassen eines Reisebusses. Ein Spanier musste daraufhin seine Taschen nehmen und den Bus verlassen. Das Amtsgericht Aue-Bad Schlema (Sachsen) hatte den Mann 2020 wegen versuchter gefĂ€hrlicher Körperverletzung verurteilt. Die festgelegte Geldstrafe von rund 7.000 Euro konnte der SĂŒdeuropĂ€er nicht bezahlen und musste die ersatzweise angeordnete Haft antreten. Hinzu kam eine 13-monatige GefĂ€ngnisstrafe wegen Körperverletzung aus dem Jahr 2021. Der 48-JĂ€hrige verbringt seine Zeit voraussichtlich bis Ende 2026 in der Bernauer Haftanstalt.

FĂŒr einen 30-JĂ€hrigen endete die Busreise am Abend an der Kontrollstelle. Die Bundespolizisten fanden beim ÜberprĂŒfen der Personalien heraus, dass der Lette vom Amtsgericht Nettetal (NRW) vor zwei Jahren wegen Körperverletzung schuldig gesprochen worden war. Die Justizschulden des Mannes beliefen sich auf etwa 1.600 Euro. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte, brachten die Beamten den lettischen Staatsangehörigen auch in die Justizvollzugsanstalt am Chiemsee. Dort bleibt er fĂŒr die nĂ€chsten 100 Tage.

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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
Bundespolizeiinspektion Rosenheim, der das Bundespolizeirevier
Garmisch-Partenkirchen zugeordnet ist, erstreckt sich auf die
Landkreise Miesbach, Bad Tölz-Wolfratshausen, Garmisch-Partenkirchen
sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von AuslÀndern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
ĂŒber oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .

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