Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Dramatische Szene im Ostbahnhof / GefĂ€hrlicher Eingriff in den Bahnverkehr

23.01.2025 - 12:05:46 | presseportal.de

MĂŒnchen - Am Donnerstagvormittag (23. Januar) rollte ein MĂŒllcontainer im Ostbahnhof in die Gleise. Ein Bahnmitarbeiter versuchte diesen zu bergen. Als ein GĂŒterzug nahte, entfernte er sich aus dem Gleisbereich. Der Zug ĂŒberfuhr den MetallbehĂ€lter. Keine Verletzten, aber Sachschaden im mittleren vierstelligen Eurobereich.

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Dramatische Szene im Ostbahnhof / GefĂ€hrlicher Eingriff in den Bahnverkehr - Foto: presseportal.de

Gegen 10:10 Uhr kam es im Ostbahnhof zu dramatischen Szenen. Am Gleis 8 verselbststĂ€ndigte sich ein dort abgestellter, vermutlich nicht gesicherter, metallener MĂŒll-Sammelwagen eines DB-Reinigers. Dieser rollte innerhalb weniger Sekunden von der Mitte des Bahnsteigs ins Gleis 8. Die 53-jĂ€hrige DB-Reinigungskraft erkannte den im Gleis liegenden MĂŒllwagen, begab sich zur schnellen Bergung dessen vom Bahnsteig in den Gleisbereich. Wenige Sekunden spĂ€ter nĂ€herte sich ein ca. 600 m langer GĂŒterzug. Der LokomotivfĂŒhrer erkannte das Hindernis und den im Gleis stehenden Mann, woraufhin er einen Achtungspfiff abgab und eine Schnellbremsung einleitete.

Die Lokomotive und mindestens ein GĂŒterzugwaggon des Zuges, der unterwegs zum Brenner war, ĂŒberrollten den MĂŒll-Sammelwagen. Dieser wurde vollstĂ€ndig zerstört. Nach ersten Ermittlungen belĂ€uft sich der Sachschaden auf ca. 5.000 bis 10.000 EUR. Die Bundespolizei hat Ermittlungen wegen des Verdachts eines fahrlĂ€ssigen, gefĂ€hrlichen Eingriffs in den Bahnverkehr aufgenommen. Ein Windstoß dĂŒrfte die Ursache des Wegrollens gewesen sein; ein Verschulden Dritter lag nicht vor.

Die Bundespolizei warnt eindringlich beim Abstellen von mit Rollen ausgestatteten GegenstÀnden, wie KinderwÀgen, Rollatoren, Rollkoffern oder Àhnlichem, diese zu sichern. Sollten GegenstÀnde doch ins Gleis rollen, wird dringend davon abgeraten sich in die Schienen zu begeben. Informieren Sie bitte umgehend nahe DB-Mitarbeiter oder unter der Notfall-Nummer 110 die Polizei.

Die anhÀngenden Bilder sowie das Symbolbild können zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

RĂŒckfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
Denisstraße 1 - 80335 MĂŒnchen
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im grĂ¶ĂŸten deutschen S-Bahnnetz mit
ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
gehören drei der vier grĂ¶ĂŸten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im MĂŒnchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in MĂŒnchen und der
Dienstsitz fĂŒr die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußlĂ€ufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es DienstrÀume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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