Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Eigentumsdelikte dank Videoaufzeichnung aufgeklĂ€rt / TatverdĂ€chtiger nutzt Arglosigkeit seiner Opfer

18.11.2024 - 09:24:54

MĂŒnchen - Die Bundespolizei konnte in der Nacht von Samstag auf Sonntag (17. November) mit Hilfe von Kameraaufzeichnungen einen Diebstahl und eine Unterschlagung am MĂŒnchner Hauptbahnhof aufklĂ€ren. TatverdĂ€chtig ist in beiden FĂ€llen derselbe Mann, der die Arglosigkeit seiner Opfer auszunutzen wusste. Gegen 3 Uhr morgens entwendete der Dieb das Smartphone einer 21-jĂ€hrigen Österreicherin, die im Zwischengeschoss des MĂŒnchner Hauptbahnhofs auf dem Boden schlief. Als die Frau das Fehlen ihres Telefons bemerkte und Anzeige erstattete, konnte der Diebstahl durch die Videoaufzeichnung bestĂ€tigt und der TatverdĂ€chtige am Vormittag im Rahmen der Fahndung anhand der Lichtbilder identifiziert und vorlĂ€ufig festgenommen werden. Es handelt sich um einen 34-jĂ€hrigen Somalier ohne festen Wohnsitz. Nach Beendigung der polizeilichen Maßnahmen wurde er am auf freien Fuß gesetzt. Das Smartphone blieb jedoch verschwunden. Am Mittag desselben Tages meldete sich ein 46-jĂ€hriger Deutscher bei der Bundespolizei im Hauptbahnhof und gab an, dass ihm in der Nacht im Hauptbahnhof in stark alkoholisiertem Zustand sein Rucksack gestohlen worden sei. Die erneute Auswertung der Kameraaufzeichnungen ergab, dass der Rucksack gegen 04:30 Uhr unbeaufsichtigt im Zwischengeschoss stand. Der aus der Nacht bekannte Somalier nahm ihn an sich, ging damit auf die Toilette und kam ohne Rucksack wieder heraus. In dem Rucksack befanden sich nach Angaben des GeschĂ€digten ca. 1.100 Euro Bargeld sowie persönliche GegenstĂ€nde. Der Rucksack konnte nicht wieder aufgefunden werden. Gegen den 34-JĂ€hrigen wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Unterschlagung eingeleitet.

Die Bundespolizei weist darauf hin, dass WertgegenstĂ€nde immer eng am Körper getragen und GepĂ€ckstĂŒcke nie unbeaufsichtigt gelassen werden sollten.

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