Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GefĂ€lschte Ausweise, Schleusung und Haftbefehl / Bundespolizei ertappt StraftĂ€ter an drei GrenzĂŒbergĂ€ngen
23.04.2024 - 15:23:43Eine Bundespolizeistreife kontrollierte in den frĂŒhen Morgenstunden am GrenzĂŒbergang Hörbranz (BAB 96) in einem Fernreisebus mit dem Routing Barcelona-MĂŒnchen einen syrischen Passagier. Der 26-JĂ€hrige wies sich mit einer rumĂ€nischen IdentitĂ€tskarte aus. Die Polizisten stellten bei der ĂberprĂŒfung fest, dass es sich bei dem Ausweis um eine FĂ€lschung handelte. Bei der anschlieĂenden Durchsuchung des GepĂ€cks fanden die Beamten auĂerdem noch einen italienischen Ausweis, den sie ebenso als FĂ€lschung entlarvten. Die Beamten stellten das Handy des Mannes sicher und wiesen ihn nach der Anzeigenbearbeitung wegen UrkundenfĂ€lschung, Verschaffens falscher amtlicher Ausweise und versuchter unerlaubter Einreise nach Ăsterreich zurĂŒck.
Nur kurze Zeit spĂ€ter kontrollierten die Bundespolizisten am GrenzĂŒbergang Lindau-Ziegelhaus in einem Fernreisebus mit dem Routing Lyon-MĂŒnchen drei sĂŒdafrikanische Staatsangehörige. Die beiden 36 Jahre alten Frauen konnten lediglich ihre französischen Aufenthaltstitel vorweisen. Einen Reisepass hatten sie nicht bei sich. Die mitreisende vierjĂ€hrige Tochter der jĂŒngeren Frau war ausweislos. Eigenen Angaben zufolge soll es sich bei den beiden 36-JĂ€hrigen um Schwester handeln. Die Ă€ltere Frau habe die angebliche Urlaubsfahrt nach MĂŒnchen organisiert. Die SĂŒdafrikanerinnen erhielten Anzeigen wegen versuchter unerlaubter Einreise. Die groĂe Schwester muss sich auĂerdem wegen versuchten Einschleusens von AuslĂ€ndern verantworten. Die Bundespolizisten wiesen die drei Migranten schlieĂlich gegen Mittag nach Ăsterreich zurĂŒck.
Am spĂ€ten Abend lieferten die Bundespolizisten eine ungarische Staatsangehörige in die Justizvollzugsanstalt Memmingen ein. Die Beamten hatten die 27-JĂ€hrige am Bahnhof Lindau-Reutin kontrolliert. Bei der FahndungsĂŒberprĂŒfung stellten die Beamten fest, dass die Frau seit vergangenen August von der Staatsanwaltschaft Karlsruhe per Vollstreckungshaftbefehl wegen UrkundenfĂ€lschung gesucht wurde. Da die Ungarin, die in Bregenz wohnhaft ist, ihre Justizschulden in Höhe von fast 700 Euro nicht begleichen konnte, musste sie eine Ersatzfreiheitsstrafe antreten.
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