Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GefĂ€lschte Papiere bei Grenzkontrollen entlarvt / Bundespolizei beschuldigt drei MĂ€nner der UrkundenfĂ€lschung
30.09.2024 - 13:23:30Im Rahmen der ĂberprĂŒfung der Papiere von Insassen eines in Deutschland zugelassenen Wagens, stellten die Bundespolizisten fest, dass der Beifahrer mit einer gefĂ€lschten bulgarischen IdentitĂ€tskarte ĂŒber seine tatsĂ€chliche NationalitĂ€t hinwegtĂ€uschen wollte. Bei der Durchsuchung des ReisegepĂ€cks fanden die Beamten seinen echten georgischen Reisepass. Der Georgier wurde wegen UrkundenfĂ€lschung und versuchter illegaler Einreise angezeigt. AnschlieĂend brachten die Beamten den 35-JĂ€hrigen einer richterlichen Anordnung entsprechend nach MĂŒnchen in eine Abschiebehafteinrichtung. Dort muss er auf die ZurĂŒckweisung in sein Heimatland warten.
Mit je einem Strafverfahren wegen UrkundenfĂ€lschung mĂŒssen auch ein polnischer und ein syrischer Pkw-Fahrer rechnen. WĂ€hrend der 57-jĂ€hrige Pole bei der Kontrolle an der Inntalautobahn neben seinem Ausweis einen ukrainischen FĂŒhrerschein vorzeigte, hĂ€ndigte der 23-jĂ€hrige Syrer den Beamten eine österreichische Aufenthaltserlaubnis fĂŒr Asylberechtigte sowie eine rumĂ€nische Fahrerlaubnis vor. Keiner der beiden MĂ€nner hĂ€tte jedoch als FahrzeugfĂŒhrer am Steuer sitzen dĂŒrfen, denn ihre FĂŒhrerscheine konnten von den Bundespolizisten als "glatte FĂ€lschungen" entlarvt werden. Daher wurden sie des Fahrens ohne Fahrerlaubnis und der UrkundenfĂ€lschung beschuldigt, festgenommen und schlieĂlich der fĂŒr die weitere Strafverfolgung zustĂ€ndigen Dienststelle der Bayerischen Landespolizei in Raubling ĂŒberstellt.
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