Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: GefĂ€ngnis nach Grenzkontrolle / Bundespolizei verhaftet mehrere gesuchte Personen
20.04.2026 - 15:29:08 | presseportal.de
Noch in der Nacht von Sonntag auf Montag kontrollierten die Bundespolizisten einen gambischen Businsassen. Der 27-JĂ€hrige verfĂŒgte nicht ĂŒber die Papiere, die fĂŒr die Einreise in die Bundesrepublik erforderlich gewesen wĂ€ren. Mithilfe seiner FingerabdrĂŒcke fanden die Beamten heraus, dass es sich um einen von den Justizbehörden in Augsburg, Traunstein und Kempten gesuchten Mann handelt. Wegen Beleidigung, Verwendens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen sowie versuchter unerlaubter Einreise hatte der 27-JĂ€hrige Justizschulden in Höhe von insgesamt rund 4.100 Euro. Mangels finanzieller Möglichkeiten muss er fĂŒr knapp 330 Tage in Haft. Er wurde in die Justizvollzugsanstalt Bernau eingeliefert. WĂ€hrend seines GefĂ€ngnisaufenthalts wird er sich voraussichtlich auch aufgrund des neuen illegalen Einreiseversuchs zu verantworten haben.
Sonntagnacht ĂŒberprĂŒften die Bundespolizisten die Personalien eines kroatischen Pkw-Mitfahrers. Der 26-JĂ€hrige wurde, wie sich herausstellte, unter anderem wegen vier ausstehender BuĂgeldzahlungen von der MĂŒnchner beziehungsweise Deggendorfer Justiz gesucht. AuĂerdem war die Staatsanwaltschaft MĂŒnchen am Aufenthaltsort des Kroaten interessiert, da ihm Zahlungsaufforderungen zu Strafbefehlen wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Körperverletzung in Höhe von 1.750 Euro und 1.250 Euro auszuhĂ€ndigen waren. Damit noch nicht genug: Das Amtsgericht FĂŒrstenfeldbruck hatte gegen den Mann die Untersuchungshaft angeordnet, da er beschuldigt wird, 2024 eine gefĂ€hrliche Körperverletzung begangen zu haben. Der dringend TatverdĂ€chtige wurde in die Haftanstalt nach Bernau gebracht.
Ins Bernauer GefĂ€ngnis musste auch ein bulgarischer Staatsangehöriger, der in einem Auto mit niederlĂ€ndischen Kennzeichen mitgefahren und beim GrenzĂŒbertritt von der Bundespolizei kontrolliert worden war. Der 37-JĂ€hrige hatte aufgrund eines Strafbefehls des Amtsgerichts Regensburg eine Geldstrafe von 4.360 Euro zu zahlen. Da er nicht ĂŒber so viel Geld verfĂŒgte, wurde er ersatzweise fĂŒr die Dauer von 109 Tagen inhaftiert.
FĂŒr 290 Tage muss ein Pole in Traunstein ins GefĂ€ngnis. Gegen ihn lagen ein Strafbefehl des Amtsgerichts Schwerte wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis, ein Strafbefehl des Amtsgerichts Krefeld wegen UrkundenfĂ€lschung und ein Strafbefehl des Amtsgerichts Frankfurt (Oder) wegen eines VerstoĂes gegen das Waffengesetz vor. Zusammengerechnet hĂ€tte der 36-JĂ€hrige fĂŒr die drei Vergehen 5.800 Euro zahlen mĂŒssen. Da er nicht ĂŒber diese Summe verfĂŒgte, lieferten ihn die Rosenheimer Bundespolizisten ersatzweise in die Justizvollzugsanstalt Traunstein ein. Ob es bei dem 290-tĂ€gigen Haftaufenthalt bleibt, steht noch nicht fest, da gegen den Mann auch noch ein Untersuchungshaftbefehl des Amtsgerichts Lingen (Ems) wegen wiederholten Fahrens ohne Fahrerlaubnis vorliegt.
FĂŒr die Dauer von sechs Wochen muss ein Eritreer ins GefĂ€ngnis. Bei der grenzpolizeilichen ĂberprĂŒfung der Personalien fanden die Beamten heraus, dass der 33-JĂ€hrige von der Justiz in Frankfurt (Main) wegen Diebstahls und von der Traunsteiner Justiz wegen illegalen Einreiseversuchs gesucht wurde. Die festgesetzten Geldstrafen von 2.500 Euro und 580 Euro konnte der Afrikaner nicht zahlen. Daher wurden die 25- und 29-tĂ€gigen Ersatzfreiheitsstrafen fĂ€llig. An seinem vorĂŒbergehenden Aufenthaltsort in der Bernauer Haftanstalt dĂŒrften auch die Staatsanwaltschaften Halle und Frankfurt (Main) aufgrund weiterer Ermittlungen wegen Diebstahls und Steuerhinterziehung interessiert sein.
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Der bahn- und grenzpolizeiliche Verantwortungsbereich der
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sowie auf die Stadt und den Landkreis Rosenheim. Die rund 450
Inspektionsangehörigen gehen zwischen Chiemsee und Zugspitze
besonders gegen die grenzĂŒberschreitende KriminalitĂ€t vor. In einem
etwa 200 Kilometer langen Abschnitt des deutsch-österreichischen
Grenzgebiets wirken sie vor allem dem Einschleusen von AuslÀndern
sowie der ungeregelten, illegalen Migration entgegen. Ferner sorgt
die Rosenheimer Bundespolizeiinspektion auf rund 370 Bahnkilometern
und in etwa 70 Bahnhöfen und Haltepunkten fĂŒr die Sicherheit von
Bahnreisenden und Bahnanlagen. Weitere Informationen erhalten Sie
ĂŒber oben genannte Kontaktadresse oder unter www.bundespolizei.de
sowie unter www.x.com/bpol_by .
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