Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: Reiselustige Asylbewerber / Bundespolizei bringt zwei MĂ€nner in Abschiebehaftanstalt
25.03.2024 - 13:29:34Eine Streife der Lindauer Bundespolizei kontrollierte zwei tĂŒrkische Staatsangehörige. Der 23-JĂ€hrige konnte nur seine österreichische Asylverfahrenskarte vorlegen, welche nicht zum GrenzĂŒbertritt berechtigt. Der 24-JĂ€hrige hatte keinen Ausweis bei sich. Die Bundespolizisten ermittelten, dass der 23-JĂ€hrige erstmals im Oktober 2022 nach Deutschland eingereist war und einen Asylantrag stellte, obwohl er sich bereits in Ăsterreich im Asylverfahren befand. Im Juni 2023 war er ins Nachbarland abgeschoben und mit einer einjĂ€hrigen Wiedereinreisesperre belegt worden. Weiterhin fanden die Beamten heraus, dass der 24-JĂ€hrige im Jahr 2022 in Ăsterreich einen Asylantrag gestellt hatte. Das Verfahren wurde mittlerweile negativ beschieden. Seitens der österreichischen AuslĂ€nderbehörden lag bereits eine Entscheidung ĂŒber die RĂŒckkehr ins Heimatland vor. Der 23-JĂ€hrige gab den Beamten gegenĂŒber an, dass er auf dem Weg zu Familienangehörigen nach Hannover war. Der 24-JĂ€hrige hingegen machte von seinem Aussageverweigerungsrecht Gebrauch.
Die Migranten erhielten jeweils eine Anzeige wegen unerlaubter Einreise und unerlaubten Aufenthaltes. Der 23-jĂ€hrige Mann musste auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kempten eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.200 Euro hinterlegen. Die Bundespolizisten belegten den 24-JĂ€hrigen mit einem zweijĂ€hrigen Einreise- und Aufenthaltsverbot fĂŒr die Bundesrepublik. Die Beamten fĂŒhrten beide TĂŒrken dem Richter vor und lieferten sie am Samstagabend die Abschiebehafteinrichtung Hof ein, um die ZurĂŒckschiebung in den fĂŒr die Asylverfahren zustĂ€ndigen Staat Ăsterreich zu sichern.
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