KriminalitÀt, Polizei

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: SachbeschĂ€digung durch Fußballfans, Bedrohungen und Gewaltdelikt

10.11.2025 - 11:26:31

MĂŒnchen - Mit SachbeschĂ€digungen in einer Regionalbahn nach einem Fußballspiel in Regensburg sowie mit Bedrohungen von Reisenden und einem Gewaltdelikt im Hauptbahnhof hatte die Bundespolizei am Sonntag (9. November) neben zahlreichen anderen EinsĂ€tzen zu tun.

* RE25, SachbeschĂ€digung durch Fußballfans: Gegen 22:20 Uhr kam im Hauptbahnhof MĂŒnchen der RE25 (Zuglauf: Regensburg - MĂŒnchen) an. Rund 450 1860-Fans waren mit dem Zug aus Regensburg von der Drittligabegegnung TSV 1860 - SSV Jahn zurĂŒckgefahren. Bei der Ankunft im Hauptbahnhof wurden zahlreiche SachbeschĂ€digungen im Regionalexpress festgestellt. In drei Zugabteilen waren Zugfenster sowie Tische in blauer Farbe mit dem Schriftzug "TSV 1860" beschmiert. Zudem waren zahlreiche "Fanaufkleber" in den drei Abteilen angebracht worden. Auch eine verschlossene TĂŒre war mutwillig aufgehebelt und beschĂ€digt worden. Alle drei Abteilungen waren zudem stark vermĂŒllt hinterlassen worden. Die Höhe der SachschĂ€den ist Gegenstand der Ermittlungen der Bundespolizei wegen SachbeschĂ€digung. Dazu werden auch die Videoaufzeichnungen des Regionalexpress gesichtet.

** Hauptbahnhof, Bedrohung/RichtervorfĂŒhrung: Vor dem Haftrichter muss sich heute ein 57-JĂ€hriger aus Togo verantworten. Gegen 09:30 Uhr war er von DB-Sicherheitspersonal im Bereich des Elisenhofes kontrolliert worden. Einem Bahnhofsverweis wegen fehlender Reiseabsichten kam der Wohnsitzlose nur widerwillig nach. Er beleidigte die DB-Mitarbeiter verbal und drohte ihnen mit geballten FĂ€usten. Im Bereich des Treppenausgangs bedrohte er ein vierjĂ€hriges Kind mit dem Wortlaut "Ich zeig dir gleich meine Waffe", formte seine Finger zu einer Schusswaffe und richtete sie auf das völlig verĂ€ngstigend reagierende MĂ€dchen, das zu seiner Mutter lief. Eine PrĂ€senzstreife der Bundespolizei nahm sich des mit 2 Promille alkoholisierten Togolesen an, der nach RĂŒcksprache mit der Staatsanwaltschaft MĂŒnchen I einem Haftrichter vorgefĂŒhrt werden sollte. Der 57-JĂ€hrige war 1992 erstmals ins Bundesgebiet eingereist und mehrfach mit Gewalt- und Eigentumsdelikten polizeilich in Erscheinung getreten.

*** Hauptbahnhof, gefĂ€hrliche Körperverletzung: Gegen 11:40 Uhr gerieten im Zwischengeschoss des Hauptbahnhofes eine 21-jĂ€hrige Deutsche und eine 24-jĂ€hrige Portugiesin (beide wohnsitzlos) mit DB-Sicherheitspersonal aneinander. Beide Frauen unterhielten sich lautstark und ausfallend. Einem Bahnhofsverweis folgten erst verbale Auseinandersetzungen, dann mehrfache Beleidigungen. Die JĂŒngere, gebĂŒrtige Dresdnerin, schlug im weiteren Verlauf mehrfach auf einen Mitarbeiter der Deutsche Bahn Sicherheit ein. Ihre Begleiterin, gebĂŒrtige MĂŒnchnerin, benutzte ihre mitgefĂŒhrte KrĂŒcke zu SchlĂ€gen gegen einen zweiten Streifenangehörigen. Die beiden DB-Security erlitten leichte Verletzungen wie Kratzer und Gesichtsrötungen; benötigten keine medizinische Versorgung. Beide Frauen waren zurĂŒckliegend wiederholt mit VerstĂ¶ĂŸen gegen das BetĂ€ubungsmittelgesetz polizeilich auffĂ€llig geworden. Das Verhalten reiht sich ein in eine Vielzahl von Gewaltdelikten unter bzw. mit Personen, die unter prekĂ€ren Lebenslagen im Hauptbahnhof MĂŒnchen und dessen Umfeld unterwegs sind, und dabei auch immer wieder Konflikte mit SicherheitskrĂ€ften verursachen.

**** Die anhÀngenden Bilder sowie das Symbolbild können zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

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Wolfgang Hauner
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