Bundespolizeidirektion, MĂŒnchen

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: TĂ€tlicher Angriff gegen mehrere Beamte / AuffĂ€lliger 17-JĂ€hriger nach Flucht gestellt

16.01.2025 - 10:08:54 | presseportal.de

MĂŒnchen - Ein verhaltensauffĂ€lliger 17-JĂ€hriger griff in einem aus Essen kommenden ICE in den frĂŒhen Morgenstunden des Mittwochs (15. Januar) zunĂ€chst Beamte der Landespolizei, anschließend - bei der Festnahme - Bundespolizisten tĂ€tlich an und verletzte mehrere Beamte leicht. Nach Flucht ĂŒber die Gleise im Hauptbahnhof konnte er bei Fahndungsmaßnahmen gestellt werden.

Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: TĂ€tlicher Angriff gegen mehrere Beamte / AuffĂ€lliger 17-JĂ€hriger nach Flucht gestellt - Foto: presseportal.de
Bundespolizeidirektion MĂŒnchen: TĂ€tlicher Angriff gegen mehrere Beamte / AuffĂ€lliger 17-JĂ€hriger nach Flucht gestellt - Foto: presseportal.de

Im ICE 821 (Essen - MĂŒnchen) machte ein Zugbegleiter zwei Beamte der bayerischen Landespolizei auf einen VerhaltensauffĂ€lligen aufmerksam. Der 17-jĂ€hrige Deutsche bedrĂ€ngte Mitreisende, u.a. mittels islamischer Gebete. Bei der Ansprache verhielt sich der gebĂŒrtige RheinlĂ€nder Ă€ußerst unkooperativ. Statt sich auszuweisen und einen Fahrschein vorzuzeigen, schrie er lautstark herum und sprang im Abteil auf einen Tisch. Beim anschließenden Versuch ihn zu beruhigen und seine Handlung zu unterbinden, griff er die beiden Beamten tĂ€tlich an, bespuckte, beleidigte und verletzte sie leicht.

Nach Ankunft des Fernzuges im Hauptbahnhof MĂŒnchen verlagerte sich die Situation gegen 00:40 Uhr auf den Bahnsteig zu den Gleisen 20/21. Der 17-JĂ€hrige entwich beim Ausstieg und floh, wĂ€hrend die Beamten den Weg zum Querbahnsteig abschnitten, ĂŒber die Gleise. Am Gleis 21 begab er sich in den Gleisbereich und kroch, unter einem auf Gleis 22 abgestellten Zug, in Richtung des Starnberger FlĂŒgelbahnhofs.

Bei einer Tatortnahbereichsfahndung erkannten Bundespolizisten den FlĂŒchtigen, der sich zuvor ĂŒber Gleis 36 aus dem Bahnhofsbereich entfernt hatte. Nach GerĂ€uschen in einem GebĂŒsch, nahe eines Zaunes außerhalb des Starnberger FlĂŒgelbahnhofs, kniete der 17-JĂ€hrige im GestrĂŒpp. In Gebetsposition spielte er auf einem Handy Musik oder gebetsĂ€hnliche Aufnahmen ab.

Bei seiner Festnahme widersetzte er sich den Bundespolizisten, griff diese mit SchlĂ€gen und Fußtritten tĂ€tlich an. Des Weiteren setzte es Bedrohungen und Beleidigungen. Nur unter erheblichen Kraftanstrengungen und mit VerstĂ€rkung war es möglich den 17-JĂ€hrigen zu ĂŒberwĂ€ltigen. Bei der Festnahme wurden zwei Beamte leicht verletzt; diese konnten ihren Dienst jedoch fortsetzen. Bei einem weiteren verhinderte die Diensthose eine Verletzung, nachdem der 17-JĂ€hrige versucht hatte, dem Beamten in den Oberschenkel zu beißen.

Der 17-JĂ€hrige wird wegen tĂ€tlichen Angriffs und Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte sowie Körperverletzung, Bedrohung, Beleidigung und Erschleichens von Leistungen heute dem Haftrichter vorgefĂŒhrt. Aufgrund seines Verhaltens war er in der Nacht einer psychiatrischen Klinik zugefĂŒhrt worden.

Das anhÀngende Symbolbild kann zu redaktionellen Zwecken mit dem Zusatz "Bundespolizei" im Zusammenhang mit dieser Pressemitteilung verwendet werden.

RĂŒckfragen bitte an:

Wolfgang Hauner
Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
Denisstraße 1 - 80335 MĂŒnchen
Telefon: 089 515 550 1102
E-Mail: bpoli.muenchen.oea@polizei.bund.de

Die Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen ist zustĂ€ndig fĂŒr die
polizeiliche Gefahrenabwehr und Strafverfolgung im Bereich der
Anlagen der Deutschen Bahn und im grĂ¶ĂŸten deutschen S-Bahnnetz mit
ĂŒber 210 Bahnhöfen und Haltepunkten auf 440 Streckenkilometern. Zum
rĂ€umlichen ZustĂ€ndigkeitsbereich der Bundespolizeiinspektion MĂŒnchen
gehören drei der vier grĂ¶ĂŸten bayerischen Bahnhöfe. Er umfasst neben
der Landeshauptstadt und dem Landkreis MĂŒnchen die benachbarten
Landkreise Bad Tölz-Wolfratshausen, Dachau, Ebersberg, Erding,
Freising, FĂŒrstenfeldbruck, Landsberg am Lech und Starnberg.

Sie finden unsere Wache im MĂŒnchner Hauptbahnhof unmittelbar neben
Gleis 26. Das Revier befindet sich im Ostbahnhof in MĂŒnchen und der
Dienstsitz fĂŒr die nichtoperativen Bereiche mit dem Ermittlungsdienst
befindet sich in der Denisstraße 1, rund 700m fußlĂ€ufig vom
Hauptbahnhof entfernt. Zudem gibt es DienstrÀume in Pasing und
Freising.

Telefonisch sind wir rund um die Uhr unter 089 / 515550 - 1111 zu
erreichen. Weitere Informationen erhalten Sie unter
www.bundespolizei.de oder oben genannter Kontaktadresse.

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