FW Burscheid: Fachwerkhaus bei Brand zerstört
01.12.2025 - 10:58:20 | presseportal.deAufgrund der IntensitĂ€t des Feuers wurde um kurz nach 7 Uhr auch der Löschzug Hilgen alarmiert. Ebenso ein Tanklöschfahrzeug aus Wermelskirchen, da die Wasserversorgung in der Ortschaft fĂŒr solch einen Brand nicht ausreichte. "Aufgrund der vielen Löschrohre kam das Hydrantennetz schnell an seine Grenze. Daher wurden mehrere Hydranten angezapft, so unter anderem im Kreuzungsbereich Kuckenberg auf der L291. " erklĂ€rt Jens Knipper den aufwĂ€ndigen Einsatz. DafĂŒr war eine zeitweilige Vollsperrung dieser notwendig, ebenso wie eine entsprechend lange Strecke an SchlĂ€uchen.
Aufgrund der dichten Bebauung, vor allem durch alte FachwerkhĂ€user, galt es neben dem löschen des Brandes selbst vor allem auch umliegende GebĂ€ude zu schĂŒtzen. So setzte die Burscheider Feuerwehr zeitweise bis zu sechs C-Rohre gleichzeitig ein. Das Feuer entwickelte wĂ€hrenddessen eine weithin sichtbare Rauchwolke, die in die Nachbarschaft nach Leichlingen zog. Daher wurde um kurz nach 8 Uhr eine Gefahreninformation, ĂŒber die Warnapp NINA, fĂŒr den betroffenen Bereich ausgegeben. Diese konnte aber nach rund 45 Minuten jedoch wieder zurĂŒckgenommen werden.
Schnell wurde klar, dass das GebĂ€ude nicht mehr zu betreten sei. "Da sich keine Personen mehr im GebĂ€ude befanden, konzentrierten wir uns auf den Löschangriff von auĂen." so Knipper. Ein Statistiker des THW wurde zudem angefordert, um zu klĂ€ren ob nicht doch ein Innenangriff möglich sei. Dieser gab nach Begutachtung recht zugĂŒg sein fachliches Urteil: Einsturzgefahr nicht ausgeschlossen. So wurde der Brand weiterhin von auĂen bekĂ€mpft, auch ĂŒber die Burscheider Drehleiter.
"Der eigentliche Brandherd war vergleichsweise schnell gelöscht, doch im Dachbereich schlugen immer wieder Flammen aus Glutnestern auf. Es galt nun diese zu finden und abzulöschen." erklĂ€rt Jens Knipper die Nachlöscharbeiten. Das ganze wurde dann aber zur Geduldsprobe fĂŒr die Burscheider Feuerwehr. So lieĂ man gegen 08:46 Uhr eine zweite Drehleiter alarmieren, ebenfalls aus Wermelskirchen. Auch eine Drohne wurde kurz darauf alarmiert, ausgerĂŒstet mit spezieller Technik wie eine WĂ€rmebildkamera. Bis zum spĂ€ten Nachmittag brauchte es dann aber, bis alle Glutnester abgelöscht waren. "Nur dank des Einsatz von zwei Drehleitern, der Drohne und jeder Menge EinsatzkrĂ€fte haben die MaĂnahmen Erfolg gezeigt. Die Baustruktur des alten Fachwerks hat uns ziemlich in Schach gehalten." erklĂ€rt Knipper die, vor allem zeitaufwendigen, Nachlöscharbeiten. "Dank der Drohne konnte wir gezielt die WĂ€rme- und Glutnester im Dachbereich ausfindig machen. Auch wenn dieses komplett geöffnet wurde, gab es teilweise sehr versteckte Nester! Aus der Luft waren diese sehr gut zu erkennen, mithilfe der WĂ€rmebildkamera." so Knipper weiter.
Insgesamt setzte die Burscheider Feuerwehr nicht nur bis zu sechs Löschrohre gleichzeitig ein, sondern ĂŒber den gesamten Einsatz hinweg insgesamt ĂŒber 16 Trupps unter Atemschutz. Im Einsatz waren insgesamt rund 70 EinsatzkrĂ€fte von Feuerwehr, THW und Rettungsdienst, ebenso wie das Deutsche Rote Kreuz was sich um die Verpflegung der EinsatzkrĂ€fte kĂŒmmerte. "Auch die Anwohner aus der Nachbarschaft haben uns mit Kaffee und Tee versorgt. Das Deutsche Rote Kreuz zudem mit belegten Brötchen und einer warmen Mahlzeit zur Mittagszeit." so Knipper.
Am Abend wurde die Einsatzstelle noch einmal Mithilfe der Drohne kontrolliert. Es konnten jedoch keine weiteren Glutnester ausfindig gemacht werden. Wie es zu dem Brand kam, ermittelt nun die Polizei. Das Wohnhaus ist nach dem Brand nicht mehr bewohnbar.
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