BGefÀhrliche Eingriffe in den Bahnverkehr - Bundespolizei warnt eindringlich vor lebensgefÀhrlichem Verhalten
14.04.2025 - 11:18:30Erster Vorfall: Pflastersteine auf den Gleisen in Delmenhorst Am Wochenende stellten EinsatzkrĂ€fte fest, dass erneut Pflastersteine auf ein Gleis im Bereich Delmenhorst gelegt wurden. Ein TriebfahrzeugfĂŒhrer erkannte die Gefahr rechtzeitig, leitete entsprechende MaĂnahmen ein und rĂ€umte die Steine beiseite. Dabei bemerkte er zwei flĂŒchtende Jugendliche, die sich offenbar zuvor auf den Gleisen aufgehalten hatten. Das betroffene Gleis wurde vorĂŒbergehend gesperrt, der Bahnverkehr konnte jedoch ĂŒber ein Nachbargleis fortgesetzt werden. GlĂŒcklicherweise kam es zu keinen Personen- oder SachschĂ€den.
Zweiter Vorfall: Schnellbremsung eines GĂŒterzuges bei Wilhelmshaven Ein weiterer Zwischenfall ereignete sich auf der Strecke bei Wilhelmshaven. Auf einer LĂ€nge von rund 100 Metern lagen zahlreiche Steine und MetallgegenstĂ€nde auf den Schienen. Ein herannahender GĂŒterzug musste eine Schnellbremsung einleiten, um einen ZusammenstoĂ mit den GegenstĂ€nden zu verhindern. Der Zug kam zum Stehen, blieb unbeschĂ€digt, hatte jedoch eine VerspĂ€tung von 86 Minuten.
Gefahr fĂŒr Menschenleben - Bundespolizei warnt vor "Mutproben" Die Bundespolizei weist erneut mit Nachdruck darauf hin, dass das Betreten von Gleisanlagen strengstens verboten und lebensgefĂ€hrlich ist. Bereits vermeintlich "harmlose" Mutproben - wie das Platzieren von Steinen oder GegenstĂ€nden auf den Gleisen - können schwerwiegende Folgen haben. ZĂŒge besitzen einen enorm langen Bremsweg und eine Kollision mit aufgelegten Objekten kann zu erheblichen Sach- oder gar PersonenschĂ€den fĂŒhren.
Die Bundespolizei wird die Ermittlungen fortsetzen und verfolgt entsprechende Straftaten mit aller Konsequenz. Neben strafrechtlichen Konsequenzen drohen auch zivilrechtliche Forderungen auf Schadenersatz durch die Bahnunternehmen.
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