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Neuigkeiten im Fall LĂŒbcke: Endlich ein Ende in Sicht

18.01.2020 - 12:17:20

Die Ermittlungen im Fall des ermordeten RegierungsprĂ€sidenten Walter LĂŒbcke scheinen dem Ende nah. Zugleich sei eine neue Aussage des TatverdĂ€chtigen kundgetan worden.

So sieht der derzeitige Stand der Ermittlungen laut Angaben der Zeitungen des Redaktionsnetzwerks Deutschlands aus. WĂ€hrend einer jĂŒngsten Sitzung teilte BundesanwĂ€ltin Cornelia Zacharias mit, dass die Ermittlungen nicht mehr lange andauern wĂŒrden. Folglich sei noch mit vier bis sechs Wochen zu rechnen. Auch bezĂŒglich der neuen Aussage des HauptverdĂ€chtigen Stephan E. wurde versichert, dass der fĂŒr den Fall beauftragte Ermittlungsrichter diesem keinen Glauben schenke. Selbst durch die neue Aussage sei daher keine Änderung des Haftbefehls in Aussicht. Laut Angaben hatte der TatverdĂ€chtige wĂ€hrend der Befragung erklĂ€rt, dass nicht er selbst auf LĂŒbcke geschossen hatte, sondern sein rechtsextremer Freund Markus H. Ermittler halten diese Aussage allerdings fĂŒr wenig einleuchtend. Der VerdĂ€chtige hatte sich nĂ€mlich bereits wĂ€hrend seiner ersten Vernehmung sehr detailliert zum Mord geĂ€ußert. DarĂŒber hinaus waren keine Spuren von Markus H. am Tatort gefunden worden, was wiederum darauf schließen lĂ€sst, dass dieser nicht fĂŒr den Mord verantwortlich war. Der 65-jĂ€hrige CDU-Politiker LĂŒbcke war am 2. Juni 2019 vor seinem Wohnhaus durch einen Kopfschuss getötet worden. Er wurde besonders in rechtsextremen Kreisen gehasst, da er sich fĂŒr FlĂŒchtlinge einsetzte. Der Bundesgerichtshof habe am vergangenen Mittwoch einen weiteren Haftbefehl wegen Beihilfe zum Mord aufgehoben. Berichten zufolge wurde der VerdĂ€chtigte beschuldigt, im Jahr 2016 dem TatverdĂ€chtigen die im spĂ€teren Verlauf genutzte Tatwaffe zu einem guten Preis verkauft zu haben.
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