Die Fahrradsaison hat begonnen: So sichern Sie Ihr Zweirad richtig
08.04.2026 - 16:48:17 | presseportal.de
Steigende Temperaturen und Sonnenschein sorgen dafĂŒr, dass viele Menschen derzeit wieder aufs Fahrrad umsteigen. Wichtig fĂŒr die beginnende Radsaison ist dabei nicht nur ein straĂentaugliches Rad, sondern auch der richtige Diebstahlschutz. Denn Kriminelle haben es insbesondere auf hochpreisige RĂ€der mit Elektroantrieb abgesehen, aber auch alle anderen FahrrĂ€der sind regelmĂ€Ăig Ziel von DiebstĂ€hlen. Die Polizei rĂ€t, abgestellte RĂ€der mit guten und richtig angelegten Schlössern gegen Diebstahl zu sichern und sie individuell zu kennzeichnen.
Um das Rad möglichst effektiv vor Diebstahl zu schĂŒtzen, braucht es massive BĂŒgel-, Stahlketten- oder Panzerkabelschlösser mit geprĂŒfter QualitĂ€t. Sie sollten groĂ genug sein, um das Fahrrad an einem festen Gegenstand, wie etwa einem FahrradstĂ€nder, anzuschlieĂen. Nur das Vorder- und Hinterrad blockieren reicht als Schutz nicht aus, da die RĂ€der mĂŒhelos weggetragen oder verladen werden können. Das gilt insbesondere auch fĂŒr ElektrorĂ€der (Pedelecs, E-Bikes). Hier ist es auĂerdem wichtig, den Akku sowie andere wertvolle Zubehörteile mit einem guten Schloss zu sichern, da die rĂ€dereigenen Schlösser in der Regel nicht ausreichend schĂŒtzen. Auch in Kellern oder Garagen sollten die RĂ€der entsprechend gesichert sein.
ZusĂ€tzlich kann ein versteckter Sender am Rad angebracht werden, ein so genannter GPS-Tracker. Dieser schickt einen Alarm ans Mobiltelefon, wenn das abgestellte Fahrrad bewegt wird. Zudem wird der Standort des Rades stĂ€ndig ĂŒbermittelt.
FahrrÀder individuell kennzeichnen
Um ein wieder aufgefundenes Fahrrad seinem rechtmĂ€Ăigen Besitzer oder der Besitzerin zuordnen zu können, muss ein Rad zweifelsfrei identifizierbar sein, zum Beispiel mit Hilfe einer individuellen Rahmennummer oder einer anderen individuellen Kennzeichnung. Eine Rahmennummer ist bei vielen in Deutschland verkauften FahrrĂ€dern bereits eingeschlagen, eingraviert oder anderweitig fest mit dem Rahmen verbunden. Möglich ist auch, das Rad codieren zu lassen. Mit Hilfe der Codierung kann die Polizei die Wohnanschrift des EigentĂŒmers oder der EigentĂŒmerin herausfinden. Wo man FahrrĂ€der codieren lassen kann, weiĂ der Fachhandel.
Fahrraddaten im Fahrradpass festhalten
Alle wichtigen Infos zum Rad (z.B. Codier- oder Rahmennummer, RahmengröĂe, Versicherung, Hersteller, Modell, Radtyp, Foto, Eigentumsnachweis) sollten auĂerdem in einem Fahrradpass festgehalten werden. Das hilft der Polizei, die rechtmĂ€Ăigen EigentĂŒmer gestohlener RĂ€der zu finden. Viele HĂ€ndler stellen einen solchen aus - die Polizei rĂ€t, schon beim Kauf danach zu fragen.
Mehr Informationen zum Schutz vor Fahrraddiebstahl, was zu tun ist, wenn das Rad dennoch abhandenkommt sowie einen Fahrradpass zum AusfĂŒllen finden Sie im Faltblatt "RĂ€der richtig sichern" der Polizei. Es ist in jeder (Kriminal-)Polizeilichen Beratungsstelle kostenlos erhĂ€ltlich oder kann hier heruntergeladen werden: www.polizei-beratung.de/medienangebot/detail/25-raeder-richtig-sichern
Diese Pressemitteilung sowie weitere Informationen gibt es im Internet unter: www.polizei-beratung.de/presse
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