BPOLI DD: 47-JÀhriger bedroht EinsatzkrÀfte der Bundespolizei in S-Bahn
02.12.2023 - 13:45:15 | presseportal.deBei der Ankunft an der S-Bahnhaltestelle Flughafen Dresden, wies sich die Person gegenĂŒber den EinsatzkrĂ€ften der Bundespolizei mit seinem ukrainischen Reisepass aus, weigerte sich aber weiterhin die S-Bahn zu verlassen.
GegenĂŒber den Beamten wurde die Person zunehmend aggressiv und schubste einen Beamten zur Seite, als diese ihn aus der S-Bahn fĂŒhren wollten. In diesem Moment zog die Person ein Messer und bedrohte damit die Beamten. Die Beamten setzten daraufhin Pfefferspray gegen die Person ein, welches aber keinerlei Wirkung zeigte. Die Beamten veranlassten daraufhin die sofortige Sperrung des Waggons und sorgten dafĂŒr, dass alle unbeteiligten Personen den Gefahrenbereich verlassen konnten.
Die Person beschĂ€digte im weiteren Verlauf mit seinem Messer mehrere Sitze der S-Bahn, betĂ€tigte die Notbremse, beschĂ€digte durch Tritte einen SitzrĂŒcken, entfernte einen Feuerlöscher aus der Halterung und zerschlug damit die Verglasung einer Schalttafel. Danach schloss sich die Person in der Zugtoilette ein und randalierte in dieser. Da die Person sich in der Toilette von innen verbarrikadierte, war eine Ăffnung von auĂen nicht möglich und es wurden weitere EinsatzkrĂ€fte zur UnterstĂŒtzung angefordert.
Im weiteren Verlauf traf die Einsatzgruppe fĂŒr lebensbedrohliche Einsatzlagen der Polizeidirektion Dresden zur UnterstĂŒtzung ein. Diese öffneten gewaltsam die TĂŒr zur Toilette und konnten die Person gegen 10:10 Uhr ĂŒberwĂ€ltigen und festnehmen. Bei der Person handelt es sich um einen 47-jĂ€hrigen ukrainischen Staatsangehörigen welcher aufgrund einer Verletzung am FuĂ, durch KrĂ€fte des Rettungsdienstes Ă€rztlich versorgt wurde.
Nach Beendigung der EinsatzmaĂnahmen vor Ort, erfolgte gegen 10:45 Uhr die Freigabe des Zugverkehrs.
An den EinsatzmaĂnahmen waren insgesamt 17 Beamte der Bundespolizei und 9 Beamte der Einsatzgruppe fĂŒr lebensbedrohliche Einsatzlagen der Polizeidirektion Dresden eingesetzt.
Die Bundespolizeiinspektion Dresden hat gegen den 47-JÀhrigen ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte, Hausfriedensbruch, Missbrauch von Notrufen, Bedrohung und SachbeschÀdigung eingeleitet.
RĂŒckfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Dresden
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Telefon: 0351 / 81502 - 2020
E-Mail: bpoli.dresden.oea@polizei.bund.de
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