FW Dresden: Sturmtief sorgt fĂŒr EinsĂ€tze der Feuerwehr am Pfingstwochenende
09.06.2025 - 07:54:57Die Feuerwehr wurde vor allem durch ein Sturmtief gefordert, das am Sonntag ĂŒber Teile des Stadtgebiets hinwegzog. Ăber den gesamten Tag rĂŒckten Freiwillige- und Berufsfeuerwehr zu 12 EinsĂ€tze aus, um Gefahren durch umgestĂŒrzte BĂ€ume, herabgestĂŒrzte Ăste oder lose Dachziegel zu beseitigen. In zwei FĂ€llen wurden Fahrzeuge von BĂ€umen beschĂ€digt - glĂŒcklicherweise gab es keine Verletzten.
Gegen 11:30 Uhr wurden 10 EinsatzkrĂ€fte der Feuer- und Rettungswachen Striesen und Altstadt zum Fetscherplatz alarmiert. Dort war ein gröĂerer Ast aus dem Kronenbereich einer als Naturdenkmal geschĂŒtzten Eiche abgebrochen und auf das Dach eines gastronomischen Betriebs gestĂŒrzt. WĂ€hrend das GebĂ€ude keine gravierenden SchĂ€den aufwies, wurde die Dachhaut sichtbar beschĂ€digt. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten konnte die Feuerwehr das Kronenteil nicht gefahrlos entfernen. Die Gefahrenstelle wurde weitrĂ€umig abgesichert, die betroffenen Lokale vorsorglich gerĂ€umt. Die Beseitigung ĂŒbernimmt ein Fachbetrieb fĂŒr Baumpflege.
Auch ein medizinischer Notfall an der Frauenkirche wurde durch die Wetterlage beeinflusst. Gegen 13:20 Uhr war ein 71-jĂ€hriger Mann auf der Aussichtsplattform kollabiert und musste reanimiert werden. Um die Rettung des Patienten zu bewerkstelligen, wurde der Höhenrettungsdienst nachalarmiert. Die Rettung gestaltete sich wegen enger TreppenaufgĂ€nge und des drohenden Unwetters als schwierig. Eine alternative Rettung ĂŒber die AuĂenkuppel mittels Seiltechnik wurde aufgrund der herannahenden Unwetterlage mit Starkregen und Sturmböen verworfen. Mit vereinten KrĂ€ften gelang es den 22 EinsatzkrĂ€ften der Wachen Altstadt, Löbtau sowie der Rettungswache Friedrichstadt, den Patient ĂŒber das GebĂ€udeinnere zĂŒgig in Sicherheit zu bringen und zur weiteren Behandlung ins Krankenhaus zu transportieren.
Auch am Montagmorgen waren FeuerwehrkrĂ€fte im Einsatz, um weitere sturmbedingte Gefahrenstellen zu beseitigen. DarĂŒber hinaus wurde die Feuerwehr ĂŒber das Wochenende zu 16 BrandeinsĂ€tzen und insgesamt 63 Hilfeleistungen alarmiert - darunter auch die SturmeinsĂ€tze. In sieben FĂ€llen kam es zu Fehlalarme, welche durch automatische Brandmeldeanlagen ausgelöst wurden.
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