FW Dresden: Kellerbrand in einem Wohnhochhaus - Rauch breitet sich bis ins NachbargebÀude aus
25.06.2025 - 07:02:50 | presseportal.de
Wo? Florian-Geyer-StraĂe, Johannstadt
Am Dienstagabend kam es in einem Wohnhochhaus in Dresden zu einem Brand, der einen umfangreichen Einsatz der Feuerwehr erforderlich machte. In der Integrierte Regionalleitstelle Dresden lief kurz vor 22:30 Uhr ein Alarm der automatischen Brandmeldeanlage ein- Rauchwarnmelder hatten eine starke Rauchentwicklung in einem Wohnhochhaus detektiert und automatisiert die Feuerwehr alarmiert. Beim Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte war dichter Rauch bereits vor dem Haupteingang sichtbar. Zahlreiche Bewohner hatten das GebĂ€ude bereits verlassen oder befanden sich auf dem Weg ins Freie. Auf der RĂŒckseite des GebĂ€udes schlugen offene Flammen und dichter Rauch aus einer geöffneten KellertĂŒr. Umgehend drangen EinsatzkrĂ€fte unter Atemschutz in den Keller vor und bekĂ€mpften mit einem Strahlrohr eine dort in Vollbrand stehende Kellerbox. Durch geöffnete oder gekippte Fenster breitete sich der Rauch in die darĂŒber liegenden Wohnungen aus. Um den Einsatz effizient zu koordinieren, wurden durch die Einsatzleitung mehrere Einsatzabschnitte gebildet. WĂ€hrend ein Abschnitt sich auf die BrandbekĂ€mpfung konzentrierte, kontrollierten andere Trupps die TreppenrĂ€ume und unterstĂŒtzten mit SpeziallĂŒftern die Entrauchung des GebĂ€udes. Im Verlauf des Einsatzes wurde festgestellt, dass sich der Brandrauch ĂŒber Verbindungsbauwerke auch in das angrenzende NachbargebĂ€ude ausgebreitet hatte. Dort stellten die EinsatzkrĂ€fte in einer Wohnung eine erhöhte Konzentration des Atemgifts Kohlenmonoxid (CO) fest. Auch hier wurden LĂŒftungsmaĂnahmen durchgefĂŒhrt, um den Rauch zu entfernen und eine RĂŒckkehr der Bewohner zu ermöglichen. Da zahlreiche Personen dem Rauch ausgesetzt waren, erfolgten durch den Rettungsdienst vorsorgliche medizinische Untersuchungen. Drei Personen wurden untersucht, zeigten jedoch keine gesundheitlichen AuffĂ€lligkeiten. Zur UnterstĂŒtzung wurde ein weiterer Rettungswagen nachalarmiert. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
Im Einsatz befanden sich 40 KrĂ€fte der Feuer- und Rettungswachen Albertstadt, Ăbigau, Striesen und Altstadt, der Rettungswache Johannstadt sowie die FĂŒhrungsdienste A- und U-Dienst.
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