Kriminalität, Polizei

LKA-NRW: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen

26.03.2026 - 15:03:27 | presseportal.de

Düsseldorf - Europaweite Durchsuchungen und Festnahmen im Verfahren wegen schwerer Wirtschafts- und Finanzkriminalität. Über 400 Ermittler durchsuchten in sechs Ländern 49 Objekte.

LKA-NRW: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Düsseldorf und des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen - Foto: presseportal.de

Die Zentral- und Ansprechstelle für die Verfolgung von Wirtschafts- und Finanzkriminalität (ZeFin NRW) bei der Staatsanwaltschaft Düsseldorf führt gemeinsam mit dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen ein Ermittlungsverfahren gegen einen Düsseldorfer Immobilienentwickler und weitere Personen.

Gegenstand der Ermittlungen sind u.a. Vorwürfe des Bankrotts, des Betruges, der Untreue sowie der Verletzung der Buchführungspflicht. Die vorgeworfenen Straftaten betreffen überwiegend das Privatinsolvenzverfahren des Hauptbeschuldigten, einen 61-Jährigen Deutschen. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen steht ein Schaden im hohen zweistelligen Millionenbereich im Raum.

Insbesondere besteht der Verdacht, dass der Hauptbeschuldigte vor seinem Eigenantrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens über sein Privatvermögen wesentliche Vermögenswerte aus eben diesem auf andere Personen übertragen haben soll. In diesem Zusammenhang ist auch Gegenstand der Ermittlungen, ob er zu allen Vermögenswerten vollständige und zutreffende Angaben gemacht hat.

Den weiteren Beschuldigten des Ermittlungsverfahrens wird u.a. die Beteiligung an den vorgenannten Tatvorwürfen zur Last gelegt. Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes können hierzu keine weiteren Angaben gemacht werden.

Der Hauptbeschuldigte (61) wurde heute kurz nach 6 Uhr in seinem Anwesen auf der spanischen Baleareninsel Ibiza festgenommen. Einen weiteren Beschuldigten (66) nahmen die Ermittler in einem Wohnhaus in Leichlingen fest. Gegen beide bestehen Haftbefehle des Amtsgerichts Düsseldorf. Die Männer werden noch heute dem Haftrichter vorgeführt.

Zur weiteren Aufklärung und Beweissicherung fanden am heutigen Tag europaweit Durchsuchungen mit Schwerpunkt im Düsseldorfer Raum statt. Die operativen Maßnahmen wurden maßgeblich von dem Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen gesteuert. Darüber hinaus fanden zeitgleich mit Hilfe von Eurojust koordinierte Durchsuchungen in Luxemburg, den Niederlanden, Österreich, in der Schweiz und in Spanien statt. Betroffen sind Wohnungen und Geschäftsadressen.

An der Durchsuchung waren allein über 250 Polizeibeamtinnen und -beamte aus NRW, 22 Staatsanwältinnen und Staatsanwälte sowie weitere Unterstützungskräfte beteiligt.

Im Rahmen der Durchsuchungen konnten große Mengen Beweismittel sichergestellt werden. Darunter Mobiltelefone, Computertechnik, Geschäftsunterlagen und Dokumente. Die Spezialisten der IT-Forensik des Landeskriminalamtes sicherten zudem mehrere Terrabyte an Daten. Die Auswertung der Asservate auf ihre Relevanz für das Verfahren dürfte mehrere Monate in Anspruch nehmen. Zudem gelang es den Ermittlern in Bezug auf sämtliche Beschuldigte Vermögenswerte in Millionenhöhe zu arrestieren. Darunter Bargeld, Kunstgegenstände, Uhren, Handtaschen und einen Luxussportwagen der Marke Lamborghini (Fotos)

Weitere Auskünfte können zum jetzigen Zeitpunkt, insbesondere um die Ermittlungen nicht zu gefährden, nicht erteilt werden.

Es gilt die Unschuldsvermutung.

Rückfragen bitte an:

Pressedezernent der ZeFin NRW
Oberstaatsanwalt
Hauke Lorenzen
Tel. +49 (0)211 6025-2529

Original-Content von: Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen übermittelt durch news aktuell

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