Polizei

Halloween-Nacht: Polizei zieht Bilanz - 2511001

01.11.2025 - 12:16:51

Erkrath / Kreis Mettmann - Die Kreispolizeibehörde Mettmann blickt zurĂŒck auf eine weitestgehend friedliche Halloween-Nacht - mit vereinzelten Ausnahmen.

Hier die Bilanz im Einzelnen:

Aufgrund der Vorkommnisse in den vergangenen Jahren, als jugendliche Gruppen in Erkrath-Hochdahl EinsatzkrÀfte von Feuerwehr und Polizei mit Pyrotechnik angegriffen und SachbeschÀdigungen begangen hatten, hatte die Polizei ihre PrÀsenz in diesem Jahr insbesondere im Bereich der Sandheide deutlich erhöht und hierbei sogar KrÀfte aus einer Einsatzhundertschaft zur VerstÀrkung hinzugezogen.

Bereits im Vorfeld der Halloween-Nacht waren zudem KrÀfte der KriminalprÀvention vor Ort im Einsatz, um mit Jugendlichen und Anwohnern ins GesprÀch zu kommen und sie in Sachen Jugendschutzgesetz und den Gefahren im Umgang mit Pyrotechnik aufzuklÀren. Zudem kontrollierten KrÀfte der Verkehrspolizei zahlreiche Verkehrsteilnehmer. Insgesamt waren somit mehr als 100 PolizeikrÀfte im Einsatz.

Aus Sicht von Polizei und Feuerwehr zahlte sich diese massive PolizeiprÀsenz in der Erkrather Sandheide am Ende aus:

Zwar kamen im Einsatzzeitraum zwischen 18 Uhr und 0 Uhr immer wieder Ansammlungen von Jugendlichen in Hochdahl zusammen, die Pyrotechnik zĂŒndeten und Eier warfen - grĂ¶ĂŸere Problem- oder Schadenslagen blieben aber aufgrund der hohen PolizeiprĂ€senz aus. So konnten die EinsatzkrĂ€fte einzelne Jugendliche und minderjĂ€hrige Personen, die aus der Gruppe heraus Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten begangen hatten, schnell ausfindig machen, der Polizeiwache zufĂŒhren und dort ihren Erziehungsberechtigten ĂŒbergeben.

Insgesamt kontrollierte die Polizei im Bereich des Hochdahler Marktes und des Europaplatzes 45 Personen - vier Jugendliche wurden vorĂŒbergehend in Gewahrsam genommen, acht weitere erhielten einen Platzverweis.

Vor Ort konnten KrĂ€fte der Polizei einen Jugendlichen dabei beobachten, wie dieser eine Tasche versteckte. In der Tasche konnten die Beamten 24 verbotene Silvester-Böller sowie eine schwarze Sturmhaube fest- und sicherstellen. Gegen den Jugendlichen wurde ein entsprechendes Verfahren wegen eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.

Auch bei den Verkehrskontrollen wurden die Beamtinnen und Beamten "fĂŒndig": Insgesamt kontrollierten die Verkehrsexpertinnen und -experten rund 250 FahrzeugfĂŒhrerinnen und -fĂŒhrer. Hierbei stellten sie zwei Autofahrer fest, die unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen standen. Bei einer weiteren Verkehrskontrolle konnte bei den beiden Fahrzeuginsassen 1.000 Euro Falschgeld aufgefunden werden - die beiden MĂ€nner wurden vorĂŒbergehend festgenommen und entsprechende Verfahren gegen sie eingeleitet. Zwei Fahrzeuge wurden wegen technisch nicht erlaubter VerĂ€nderungen (unerlaubtes Tuning) abgeschleppt.

Die Feuerwehr der Stadt Erkrath verzeichnete nach eigenen Angaben keinerlei EinstÀtze, die explizit der Halloween-Nacht zuzuordnen waren. Behinderungen von sonstigen FeuerwehreinsÀtzen blieben aus.

Zusammenfassend teilt die Polizei mit: "Auch in diesem Jahr fanden sich rund um den Hochdahler Markt wieder Ansammlungen von Jugendlichen zusammen, die verbotenerweise Pyrotechnik zĂŒndeten. Aufgrund der massiven PolizeiprĂ€senz und durch das frĂŒhzeitige Einschreiten bei entsprechenden Beobachtungen konnten jedoch grĂ¶ĂŸere Problem- oder Schadenslagen verhindert werden. Verletzte KrĂ€fte von Polizei oder Feuerwehr sind nicht zu verzeichnen."

Auch in den ĂŒbrigen StĂ€dten im Kreis Mettmann kam es in der Halloween-Nacht zu vereinzelten BöllerwĂŒrfen und dem AnzĂŒnden von verbotener Pyrotechnik - kreisweit zĂ€hlte die Polizei in der Nacht auf Samstag (1. November 2025) 79 solcher EinsĂ€tze. Verletzte gab es keine und bis auf eine Ausnahme kam es hierbei auch zu keinen grĂ¶ĂŸeren SchĂ€den:

In Mettmann ist gegen 23 Uhr mutmaßlich vorsĂ€tzlich ein an der Schwarzbachstraße geparkter Mercedes durch einen am Auto platzierten Böller in Brand geraten. Das Fahrzeug brannte komplett ab, ein daneben abgestellter weiterer Mercedes wurde durch den Brand ebenfalls beschĂ€digt. Zeugen, die Hinweise auf die Brandstifter geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei in Mettmann unter der Rufnummer 02104 982-6250 zu melden.

In Hilden brannte zudem ein Abfallcontainer an der Horster Allee. Beide BrÀnde wurden jeweils durch die Feuerwehr gelöscht.

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