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Essen: Handel mit gefÀlschten Markenartikeln aufgedeckt - Essener Polizei stellt mehrere Paletten mit Kleidung sicher

21.08.2024 - 14:41:43

Essen - 45117 E.-Stadtgebiet: Bereits seit Januar 2023 ermittelt die Kriminalpolizei gegen eine Gruppe junger MĂ€nner, die im Verdacht stehen, aus LagerrĂ€umen im großen Stil mit gefĂ€lschten Markenartikeln zu handeln. Die Ermittler stellten am 27. Juli bei Durchsuchungen zahlreiche KleidungsstĂŒcke und DatentrĂ€ger sicher.

Anfang des vergangenen Jahres gingen bei der Polizei Essen Hinweise auf einen Handel von mutmaßlich gefĂ€lschten Markenartikeln aus einer Lagerhalle, einem sogenannten Self-Storage, in der Essener Innenstadt ein. Laut den Hinweisen sollen mehrere Unbekannte in angemieteten RĂ€umen VerkaufsstĂ€nde aufgebaut haben. Die Waren sollen im Anschluss ĂŒber die sozialen Netzwerke beworben worden sein. Einen Einlass gewĂ€hrten die HĂ€ndler erst nach vorheriger Kontaktaufnahme ĂŒber die sozialen Netzwerke.

Die Kriminalpolizei intensivierte die Ermittlungen. So konnten die Beamten die GeschĂ€ftsablĂ€ufe erkennen und die TatverdĂ€chtigen identifizieren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Essen erließ das Amtsgericht Essen DurchsuchungsbeschlĂŒsse fĂŒr die LagerrĂ€ume und insgesamt fĂŒnf Wohnungen von TatverdĂ€chtigen.

Neben mehreren DatentrĂ€gern und Mobiltelefonen stellten die Ermittler zahlreiche verpackte und unverpackte BekleidungsstĂŒcke von namhaften Herstellern sicher. Nach aktuellen Erkenntnissen handelt es sich hierbei jedoch um Plagiate.

Die Sicherstellung der großen Asservatenmengen stellte die Beamten vor eine besondere Herausforderung: Da die eigenen Transport- und LagerkapazitĂ€ten nicht ausreichten, musste ein Abschleppdienst mehrere Europaletten mit den KleidungsstĂŒcken beladen und abtransportieren.

Die Ermittlungen zu den weiteren HintergrĂŒnden dauern an. Die TatverdĂ€chtigen im Alter von 19 - 21 Jahren (vier syrische, ein deutscher Staatsangehöriger, alle aus Essen) mĂŒssen sich nun wegen des banden- und gewerbsmĂ€ĂŸigen Betrugs und wegen des Verstoßes gegen das Markengesetz verantworten./Wrk

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