FW-F: Feuerwehr Frankfurt veranstaltet erstes Symposium zur MobilitĂ€tswende: Fokus auf Lösungen fĂŒr eine sichere Stadt von morgen
28.05.2025 - 14:15:00Mit den Worten "Wir sollten uns mit groĂen Problemen beschĂ€ftigen, solange sie noch ganz klein sind", wurde die Veranstaltung in den RĂ€umen der Branddirektion Frankfurt eröffnet. Ziel des zweitĂ€gigen Symposiums war es nicht, Probleme zu beklagen, sondern konkrete, tragfĂ€hige Lösungen fĂŒr die Herausforderungen der MobilitĂ€tswende im urbanen Raum zu erarbeiten.
Vertreterinnen und Vertreter aus Feuerwehr, Verwaltung, Wissenschaft und Politik diskutierten gemeinsam, wie sich neue MobilitĂ€tskonzepte - etwa autofreie Zonen, alternative Verkehrsformen und neue RadwegefĂŒhrungen - sicher und vorausschauend mit den Belangen von Feuerwehr und Rettungsdienst vereinbaren lassen. Im Zentrum stand die Frage, wie EinsatzkrĂ€fte trotz verĂ€nderter Verkehrsstrukturen auch kĂŒnftig schnell, effizient und sicher zum Einsatzort gelangen können. Denn im Notfall zĂ€hlt jede Minute.
Annette Rinn, Dezernentin fĂŒr Ordnung, Sicherheit und Brandschutz betonte, dass VerĂ€nderungen auch Chancen bieten. Gleichzeitig bleiben Feuerwehrfahrzeuge auch in Zukunft groĂe Fahrzeuge mit einem gewissen Platzbedarf. Ihr Magistrats-Kollege, Wolfgang Siefert, Dezernent fĂŒr MobilitĂ€t, stellte in diesem Zusammenhang den Masterplan MobilitĂ€t vor, der Raum fĂŒr FuĂ- und Radverkehr schafft. Siefert betonte, dass die Belange von Feuerwehr und Rettungsdienst immer eine wichtige Rolle spielen mĂŒssen. Chef der Branddirektion Frankfurt Markus Röck richtete mit seinem GruĂwort den Blick auf die konkreten Auswirkungen, die im Zusammenhang mit GroĂprojekten im Bereich der MobilitĂ€tswende bereits heute spĂŒrbar sind.
In VortrĂ€gen und FachbeitrĂ€gen zeigten Expertinnen und Experten konkrete LösungsansĂ€tze auf: Die Feuerwehr MĂŒnchen prĂ€sentierte erfolgreiche AnsĂ€tze zur frĂŒhzeitigen Integration von Sicherheitsaspekten in Planungsverfahren. Prof. Dr. JĂŒrgen Follmann von der Hochschule Darmstadt stellte innovative Konzepte zur Reduktion von VerkehrsunfĂ€llen vor. Und die TU MĂŒnchen zeigte mit der Open-Source-Plattform rescuePY, wie moderne Technologien die Einsatznavigation durch dichte Stadtstrukturen unterstĂŒtzen können.
Auch aus der Praxis gab es wichtige Impulse: Jonas Schwering und Jan-Steffen Hoffmann von der Branddirektion Frankfurt erlÀuterten die Zielkonflikte zwischen Notfalleinsatz und stÀdtischer Verkehrsplanung und machten deutlich, wie wichtig es ist, Feuerwehrbelange in Regelwerken stÀrker zu verankern.
In mehreren interdisziplinĂ€r besetzten Arbeitsgruppen wurden aktuelle Herausforderungen analysiert und gemeinsam erste LösungsansĂ€tze entwickelt. Im nĂ€chsten Schritt werden die Ergebnisse in einem Tagungspapier gebĂŒndelt, das als Grundlage fĂŒr die Entwicklung einer langfristigen, konstruktiven Zusammenarbeit zwischen Stadt- und Verkehrsplanung, Feuerwehren und Forschung dienen soll.
"MobilitĂ€t und Sicherheit dĂŒrfen kein Widerspruch sein. Mit dem Symposium haben wir einen wichtigen Grundstein fĂŒr eine zukunftsfĂ€hige, resiliente Stadt gelegt - gemeinsam, lösungsorientiert und mit Blick nach vorn", so das Fazit von Jonas Schwering, Abteilungsleiter Vorbeugender Brandschutz.
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