FW-MK, Jahresdienstbesprechung

FW-MK: Jahresdienstbesprechung der Löschgruppe Letmathe

27.01.2024 - 21:52:34

Iserlohn - Am vergangenen Samstag, 13. Januar, fand im GerÀtehaus am Lennedamm die Jahresdienstbesprechung 2024 der Löschgruppe Letmathe statt.

LöschgruppenfĂŒhrer Brandinspektor Sascha Echtermann konnte zahlreiche Mitglieder der Einsatz-, Ehren- und UnterstĂŒtzungsabteilung begrĂŒĂŸen und blickte auf das ereignisreiche Jahr 2023 zurĂŒck.

Besonders stolz zeigt sich Sascha Echtermann mit der Schlagfertigkeit der Löschgruppe. "Durchschnittlich waren wir mit 13 KrĂ€ften im Einsatz und konnte fast immer innerhalb der Hilfsfrist 1 - das sind 8 Minuten nach Notrufeingang - im Stadtgebiet Letmathe mit einem Fahrzeug mit Staffelbesetzung zur Stelle sein und Erstmaßnahmen einleiten."

Sascha Echtermann schĂ€tzt dabei die Zusammenarbeit mit der Berufsfeuerwehr und anderen freiwilligen Einheiten, "die immer auf Augenhöhe erfolgt". Sein Dank geht dabei auch an alle Verantwortlichen der Berufsfeuerwehr. Ebenso ist die Zusammenarbeit im Löschzug West, welchen die Löschgruppen Oestrich und Letmathe bilden, nun enger. Mehrere Dienste im Jahr 2024 werden zusammen durchgefĂŒhrt. Dies war in der Corona-Pandemie nicht möglich. In diesem Zusammenhang ĂŒberbrachte Andre Laucht, neuer ZugfĂŒhrer des Löschzug West, die besten GrĂŒĂŸe aus der Löschgruppe Oestrich und freut sich auf eine gute Zusammenarbeit.

Erfreulicherweise verzeichnete die Löschgruppe auch in dem Jahr 2023 einen Zuwachs in der Einsatzabteilung und in der UnterstĂŒtzungseinheit. "Die MannschaftsstĂ€rke betrĂ€gt aktuell 33 aktive Feuerwehrleute, darunter 3 Feuerwehrfrauen. Die UnterstĂŒtzungseinheit zĂ€hlt 6 aktive Mitglieder", berichtet LöschgruppenfĂŒhrer Sascha Echtermann und zieht eine positive Bilanz.

Zu 245 EinsĂ€tzen sind die ehrenamtlichen KrĂ€fte der Löschgruppe im Jahr 2023 ausgerĂŒckt. Im Vergleich zum Vorjahr waren es 314 EinsĂ€tze. Der grĂ¶ĂŸte Anteil fĂ€llt dabei auf die First-Responder-Einheit mit 125 EinsĂ€tzen. 72 EinsĂ€tze wurden im Bereich Technische Hilfe (VerkehrsunfĂ€lle, Ölspuren, Unwetter) abgearbeitet, 31 EinsĂ€tze im Zusammenhang mit Feuer und 17-mal löste eine Brandmeldeanlage aus.

"Alle 36 Stunden ein Einsatz" resĂŒmiert Feuerwehr-Chef Jörg Döring. Er dankt allen EinsatzkrĂ€ften fĂŒr ihren Einsatz und gibt einen Ausblick auf das JubilĂ€umsjahr 2024 der Berufsfeuerwehr Iserlohn, bei dem er auch alle Einheiten der Freiwilligen Feuerwehr einbinden möchte.

Zu den besonderen EinsĂ€tzen im vergangenen Jahr gehörten unter anderem im Februar eine Wasserrettung aus der Lenne. Im MĂ€rz wurde die Löschgruppe zu einer Wachbesetzung alarmiert. Infolge dieser Wachbesetzung mussten drei FolgeeinsĂ€tze im Schneetreiben abgearbeitet werden. Außerdem rief ein ABC2 mehrere Einheiten der Feuerwehr Iserlohn am Stenglingser Weg auf den Plan. Im Mai brannte ein Anbau eines Hauses in der Bachstraße. Hier konnte durch das schnelle Eingreifen der Löschgruppe ein weiteres Übergreifen der Flammen auf das Wohnhaus abwenden. Im Juni ereignete sich auf der Autobahn ein schwerer Verkehrsunfall mit einer eingeklemmten Person. 8 Wetterbedingte Hilfeleistungen wurden ebenfalls im Juni abgearbeitet. Die Drehleiter wurde am Kirmeswochenende zu einem GebĂ€udebrand am GrĂŒner Weg alarmiert. Das Feuer entwickelte sich rasant. Im spĂ€teren Verlauf wurde das Einsatzstichwort auf F4 erhöht, das höchste Stichwort was alarmiert werden kann. Dies hatte dann auch die restliche Löschgruppe auf den Plan gerufen. Im September ereignete sich erneut ein schwerer Verkehrsunfall auf der Autobahn. Gemeldet waren auch hier mehrere eingeklemmte Personen, welches sich vor Ort allerdings nicht bestĂ€tigte. Am zweiten Weihnachtsfeiertag meldeten Anwohner eines Mehrfamilienhauses an der Hagener Straße einen Zimmerbrand. Dieser breitete sich schnell auf die gesamte Wohnung im zweiten Obergeschoss aus. "Ich danke nicht nur den EinsatzkrĂ€ften, sondern auch den Partnern und Partnerinnen der Einsatzabteilung. Gerade an solchen Tagen ist der Dienst an den Mitmenschen besonders wichtig", lobt Echtermann die Einsatzbereitschaft seiner Löschgruppe.

Im Rahmen der Jahresdienstbesprechung konnte Jörg Döring Beförderungen aussprechen. Mirko Lechtenfeld wurde zum Brandmeister befördert. Fabian Massmeier und Leon Broda tragen nun den Dienstgrad des Oberfeuerwehrmannes. Marcel Göckeler wurde nach der bestandenen Probezeit zum Feuerwehrmann ernannt.

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