Stockach, Brand

FW Stockach: Brand eines StallgebÀudes

13.12.2024 - 06:17:23

Stockach-Airach - Am 12. Dezember 2024 um 20:01 Uhr wurde die Feuerwehr Stockach, Abteilung Kernstadt, zu einem GebĂ€udebrand alarmiert. Das Einsatzstichwort lautete "B4 - Bauernhof Feuer sichtbar" in Airach. Zeitgleich wurden die FĂŒhrungsgruppe, der Wasserförderungszug sowie die Abteilung Seelfingen zum Einsatz gerufen.

Bei der Anfahrt zum Einsatzort war fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte bereits ein deutlicher Feuerschein sichtbar. Vor Ort stand ein StallgebĂ€ude mit angrenzendem Heulager in Vollbrand. GlĂŒcklicherweise konnten die Tiere noch vor Eintreffen der Feuerwehr aus dem brennenden GebĂ€ude gerettet und in einem benachbarten Gehege in Sicherheit gebracht werden.

Das schnelle und beherzte Eingreifen der zuerst eintreffenden KrĂ€fte ermöglichte eine rasche EindĂ€mmung des Feuers und verhinderte dessen weitere Ausbreitung. Eine Riegelstellung schĂŒtzte angrenzende Bereiche vor einem Übergreifen des Brandes. Die Löschwasserversorgung wurde durch mehrere Löschfahrzeuge sowie einen temporĂ€r eingerichteten Pendelverkehr sichergestellt. WĂ€hrend des Einsatzes wurden die glimmenden Heuballen mithilfe eines vorhandenen Radladers auseinandergezogen und abgelöscht. Zudem erfolgten umfangreiche Nachlöscharbeiten an der Dachkonstruktion. Der Gesamteinsatz dauerte etwa drei Stunden.

Neben der Feuerwehr Stockach war auch die Drohneneinheit des Landkreises im Einsatz, die Übersichts- und WĂ€rmebilder der Einsatzstelle an die FĂŒhrungsgruppe und den Einsatzleiter lieferte. Ein AbrollbehĂ€lter Atemschutz der Feuerwehr Radolfzell wurde zwar alarmiert, musste jedoch nicht eingesetzt werden. Vor Ort waren zudem starke KrĂ€fte der Polizei und des Deutschen Roten Kreuzes. Drei Personen wurden wegen Verdachts auf Rauchgasvergiftung behandelt.

Erstmalig kam das neue Hygienekonzept der Feuerwehr Stockach zum Einsatz, welches den AtemschutzgerÀtetrÀgern ermöglichte, ihre kontaminierte Einsatzkleidung noch an der Einsatzstelle gegen saubere Wechselkleidung zu tauschen.

Die EinsatzkrĂ€fte danken den Anwohnern herzlich fĂŒr ihre vorbildliche UnterstĂŒtzung beim Einweisen zur Einsatzstelle. Angesichts der engen und verwinkelten Straßen im Einsatzgebiet war diese Hilfe besonders wertvoll.

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Julian Schmitt
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