FW GĂ€ufelden: Doppelgarage in Flammen: GroĂeinsatz in Ăschelbronn
31.08.2024 - 12:32:26Schon auf der Anfahrt konnten die EinsatzkrĂ€fte eine dichte RauchsĂ€ule ĂŒber dem Ort ausmachen. Beim Eintreffen bot sich folgendes Bild: Der Dachstuhl der Garage brannte vollstĂ€ndig und die Flammen hatten bereits auf umliegende BĂ€ume und StrĂ€ucher ĂŒbergegriffen. Besorgniserregend war eine Freileitung, die direkt ĂŒber der brennenden Garage verlief, was die potentielle Gefahr fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte darstellte.
Sofort wurde ein umfassender Löschangriff eingeleitet. Ăber die KappelstraĂe wurden zwei C-Rohre in Stellung gebracht, wĂ€hrend ein weiteres C-Rohr zur Riegelstellung im rĂŒckwĂ€rtigen Bereich im Hopfengarten eingesetzt wurde, um eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. GlĂŒcklicherweise befanden sich keine Personen in der Garage oder im angrenzenden Wohnhaus.
Da das Feuer auf das Wohnhaus ĂŒberzugreifen drohte, wurden weitere KrĂ€fte angefordert: Ein Löschfahrzeug aus Jettingen, eines aus Bondorf sowie ein Tanklöschfahrzeug mit 5000 Litern Wasserinhalt rĂŒckten zur UnterstĂŒtzung an. Innerhalb kĂŒrzester Zeit waren fĂŒnf C-Rohre sowie ein Wenderohr ĂŒber die Drehleiter im Einsatz, um den Brand unter Kontrolle zu bringen.
Aufgrund der Freileitung wurde die Netze BW herbeigerufen, um die Leitung abzuschalten und so die Sicherheit der EinsatzkrĂ€fte zu gewĂ€hrleisten. Der Löscheinsatz wurde zusĂ€tzlich erschwert, da in der Garage Stroh und Reisig gelagert waren, was zu zahlreichen Glutnestern fĂŒhrte. Dies erforderte einen intensiven Einsatz von AtemschutztrĂ€gern. An der Wilhelm Hörmann Halle in Ăschelbronn wurde daher ein Einsatzhygieneplatz sowie ein Atemschutzplatz mit dem AbrollbehĂ€lter Atemschutz der Feuerwehr Sindelfingen eingerichtet.
Im weiteren Verlauf des Einsatzes wurde ein Bagger von einer externen Firma angefordert, um den Dachstuhl abzutragen und so die letzten Glutnester vollstÀndig ablöschen zu können.
Der Rettungsdienst sicherte die EinsatzkrĂ€fte vor Ort mit sechs Fahrzeugen und 13 EinsatzkrĂ€ften ab, darunter ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie ein Organisatorischer Leiter. Die DRK-Ortsvereine Mötzingen, Oberes GĂ€u und Herrenberg unterstĂŒtzten mit insgesamt drei Fahrzeugen.
Auch die Polizei war mit drei Streifenwagen und sechs Beamten im Einsatz, um die Lage vor Ort abzusichern.
Die Feuerwehr GĂ€ufelden war mit sechs Fahrzeugen und dem AnhĂ€nger Einsatzhygiene vor Ort, unterstĂŒtzt von der Feuerwehr Herrenberg mit fĂŒnf Fahrzeugen, der Feuerwehr Jettingen mit zwei Fahrzeugen sowie den Feuerwehren Bondorf und Sindelfingen, die jeweils mit einem Fahrzeug im Einsatz waren.
Dank des koordinierten Einsatzes aller KrĂ€fte konnte der Brand schlieĂlich unter Kontrolle gebracht und ein Ăbergreifen auf das Wohnhaus verhindert werden. Lediglich an einem gegenĂŒberliegenden GebĂ€ude gab es durch die enorme Hitzeentwicklungen SchĂ€den an der Fassade.
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Marvin Gfrörer
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