#AktionSchutzschild: Weitere Informationsveranstaltung zur PrÀvention sexualisierter Gewalt
15.09.2025 - 17:14:49Rund 90 pĂ€dagogische FachkrĂ€fte aus dem Main-Kinzig-Kreis - darunter GrundschullehrkrĂ€fte, Kindertagespflegepersonen, Schulsozialarbeiterinnen sowie Erzieherinnen und Erzieher - nahmen an der dreieinhalbstĂŒndigen Veranstaltung teil. Rebecca MĂŒller, Hausherrin des Bildungshauses, und der stellvertretende Leiter des Stabsbereichs E 4, Regierungsrat Erdogan Karakaya, begrĂŒĂten die Teilnehmenden.
Die Veranstaltung wurde vom Leiter der regionalen GeschĂ€ftsstelle des Netzwerks gegen Gewalt in SĂŒdosthessen, Reinhard Zellmann, organisiert und moderiert. Fachkundige Referentinnen und Referenten informierten umfassend ĂŒber aktuelle Erkenntnisse, TĂ€terstrategien und prĂ€ventive MaĂnahmen. So erlĂ€uterten Marcel Kuring und Ismail Hutzel vom Zentralkommisariat "FOKUS" zunĂ€chst die Vorgehensweisen von TĂ€tern sowie die rechtlichen Rahmenbedingungen und gaben konkrete prĂ€ventive Empfehlungen der Polizei. Im Anschluss berichtete Michael Schrod, Opferschutzkoordinator der Polizeidirektion Main-Kinzig, ausfĂŒhrlich ĂŒber die Arbeit des polizeilichen Opferschutzes und stellte Hilfsangebote fĂŒr Betroffene vor. Miriam Fischbach und Christiane Zehner von "pro familia SchlĂŒchtern" stellten das Beratungsangebot "halte.punkt" vor, das speziell zum Schutz vor sexualisierter Gewalt entwickelt wurde. Weiterhin gab Dr. Sandra Gentsch vom Staatlichen Schulamt Einblicke in die Entwicklung und Umsetzung von Schutzkonzepten an Schulen. Von der Zentralstelle fĂŒr Kinderbetreuung informierte Senita Suljkovic zudem ĂŒber wichtige MaĂnahmen zur Sicherstellung des Kindeswohls in KindertagesstĂ€tten. Abgerundet wurde die Veranstaltung durch den Informationsstand von Heinz Habermann und Gudrun Midding vom Weissen Ring, AuĂenstelle Main-Kinzig, die die vielfĂ€ltigen UnterstĂŒtzungsmöglichkeiten ihres Vereins fĂŒr Betroffene prĂ€sentierten.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen dabei zentrale Fragen: Wer sind die Betroffenen? Wer sind die TĂ€ter und wie gehen sie vor? Besonders hervorgehoben wurde die Verantwortung von Eltern, LehrkrĂ€ften und Erziehenden, da Kinder sich hĂ€ufig nicht selbst vor Missbrauch schĂŒtzen können. Deshalb wurden Handlungsmöglichkeiten bei VerdachtsfĂ€llen ausfĂŒhrlich erlĂ€utert, ebenso wie Anlaufstellen fĂŒr Beratung und die Bedeutung einer engen Zusammenarbeit mit Fachstellen.
Die #AktionSchutzschild ist Teil der hessischen Kampagne "Brich dein Schweigen" und wird von der Polizei in Kooperation mit zahlreichen Netzwerkpartnern durchgefĂŒhrt. Die Initiative bietet pĂ€dagogischen FachkrĂ€ften eine wichtige Plattform fĂŒr Information, Austausch und Vernetzung.
Mit der Veranstaltung in Gelnhausen konnten im ZustĂ€ndigkeitsbereich des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen inzwischen insgesamt 452 LehrkrĂ€fte und Erziehende erreicht werden - ein bedeutender Beitrag zur StĂ€rkung des Kinderschutzes in der Region.
Bilderquelle: PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen
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