FW-GE: Bewohner stirbt bei Zimmerbrand in Schalke-Nord
09.11.2025 - 00:43:42Die Feuerwehr rĂŒckte aufgrund dieser Alarmmeldung mit den LöschzĂŒgen Altstadt und SeestraĂe, den beiden Einsatzleitwagen, dem Wechsellader Atemschutz, einem Notarzt und zwei Rettungswagen zur Einsatzstelle aus. Dort bot sich den eintreffenden EinsatzkrĂ€ften ein zunĂ€chst unklares Bild. Der Brand in der Erdgeschosswohnung des 2 œ - geschossigen WohngebĂ€udes mit eingeschossigem Anbau konnte bestĂ€tigt werden. Vor dem GebĂ€ude befand sich eine groĂe Anzahl von Personen, unter denen die betroffenen Bewohner des Brandobjektes nicht sofort ausfindig gemacht werden konnten. Unklar war auch, ob sich noch Personen in dem GebĂ€ude befanden. Daraufhin wurden zusĂ€tzlich die Kameraden des Löschzugs 19 der Freiwilligen Feuerwehr Gelsenkirchen sowie drei weitere Rettungswagen und ein Notarzt aus dem Kreis Recklinghausen zur Einsatzstelle entsandt.
Zur Menschenrettung und BrandbekĂ€mpfung gingen zwei Atemschutztrupps mit Mehrzweckstrahlrohren in das brennende GebĂ€ude vor. Ein weiterer Atemschutztrupp kontrollierte den eingeschossigen Anbau. Durch die EinsatzkrĂ€fte wurde eine Person im ersten Obergeschoss aufgefunden, aus dem GebĂ€ude gerettet und dem Rettungsdienst ĂŒbergeben. FĂŒr eine Person in der Brandwohnung im Erdgeschoss kam jedoch leider jede Hilfe zu spĂ€t. Diese wurde tot in der Wohnung aufgefunden. Zur UnterstĂŒtzung der BrandbekĂ€mpfung wurde das GebĂ€ude mittels HochdrucklĂŒfter vom Brandrauch befreit. Eine Drehleiter ging vor dem GebĂ€ude zur Kontrolle des Dachbereiches in Stellung.
Die KrĂ€fte des Rettungsdienstes machten unterdessen, unterstĂŒtzt durch die Polizei, auĂerhalb des GebĂ€udes weitere Bewohner des Brandobjektes ausfindig. Neben der geretteten Person aus dem ersten Obergeschoss, die nach rettungsdienstlicher Erstversorgung ins Krankenhaus transportiert wurde, fanden sich noch fĂŒnf weitere Personen, die zuvor in dem verrauchten GebĂ€ude waren und mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung rettungsdienstlich erstversorgt wurden. Diese mussten jedoch keinem Krankenhaus mehr zugefĂŒhrt werden.
Der Einsatz war nach ca. 2,5 Std. beendet. Die Feuerwehr Gelsenkirchen war mit 38 EinsatzkrĂ€ften und 14 Fahrzeugen vor Ort. UnterstĂŒtzt wurden die Gelsenkirchener KrĂ€fte durch 8 EinsatzkrĂ€fte mit 4 Fahrzeugen aus dem Kreis Recklinghausen. Durch den Energieversorger wurde das GebĂ€ude komplett stromlos geschaltet.
Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Ăber die Schadenshöhe können derzeit keine Angaben gemacht werden.
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Thomas Schomburg
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