KriminalitÀt, Polizei

Gemeinsam fĂŒr ein vielfĂ€ltiges Miteinander: Interkultureller Abend in Hanau

Veröffentlicht am: 30.10.2026 um 21:31 Uhr | presseportal, AD HOC NEWS
Hanau - (cl) Wer sich fĂŒr das Zusammenleben in einer vielfĂ€ltigen Gesellschaft einsetzt, kennt die Bedeutung guter Kontakte und verlĂ€sslicher Ansprechpartner. Genau hier setzte der Interkulturelle Abend des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen in Kooperation mit der Stadt Hanau am Freitag im BĂŒrgerhaus Wolfgang an. Über 140 Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Vereine, Religionsgemeinschaften, AuslĂ€nderbeirĂ€te und weiterer Institutionen aus Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis kamen zusammen, um sich auszutauschen.
POL-OF: Gemeinsam fĂŒr ein vielfĂ€ltiges Miteinander: Interkultureller Abend in Hanau - Bild: presseportal.de

Die Veranstaltung stieß auf großes Interesse. Kulturelle Darbietungen einer Folklore-Tanzgruppe ergĂ€nzten das Programm. Eingeladen waren Menschen, die sich beruflich oder ehrenamtlich fĂŒr ihre Gemeinschaften engagieren, gesellschaftliche Entwicklungen begleiten und hĂ€ufig als Vermittler zwischen unterschiedlich geprĂ€gten Menschen wirken.

PolizeivizeprĂ€sidentin Anja Wetz unterstrich in ihrem Grußwort, wie wichtig es sei, miteinander im GesprĂ€ch zu bleiben und unterschiedliche Sichtweisen kennenzulernen. Die Polizei wolle erfahren, welche Themen die Menschen in der Region beschĂ€ftigen, ansprechbar sein und mögliche Herausforderungen frĂŒhzeitig gemeinsam angehen.

"FĂŒr uns bietet diese Veranstaltung die Gelegenheit, bestehende Verbindungen zu pflegen, den gegenseitigen Austausch zu vertiefen und das Vertrauen zwischen Polizei und Zivilgesellschaft weiter zu stĂ€rken", erklĂ€rte Wetz.

Das diesjĂ€hrige Motto der Interkulturellen Woche, "#dafĂŒr", bot einen passenden Rahmen. Es steht fĂŒr eine bewusste Haltung und die Bereitschaft, sich fĂŒr ein respektvolles Miteinander einzusetzen. Dazu gehört nach den Worten der PolizeivizeprĂ€sidentin auch, andere Perspektiven ernst zu nehmen und trotz unterschiedlicher Auffassungen im Dialog zu bleiben. Menschen, die sich in Vereinen, Religionsgemeinschaften, BeirĂ€ten und anderen Einrichtungen einbringen, leisteten einen wichtigen Beitrag zum gesellschaftlichen Zusammenhalt und zur StĂ€rkung der Demokratie.

Auch Hanaus Stadtrat Andreas JĂ€ger betonte in seinen Grußworten "Hanau lebt von den Menschen, die hier wohnen, arbeiten, lernen und sich engagieren. Menschen mit unterschiedlichen Geschichten, Erfahrungen und kulturellen HintergrĂŒnden prĂ€gen unser Gemeinwesen und machen es vielfĂ€ltig und lebendig. Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftliche Spannungen und Ausgrenzung vielerorts spĂŒrbar sind, ist es wichtig, deutlich zu sagen, wofĂŒr wir stehen. Als Stadt tragen wir Verantwortung dafĂŒr, ein respektvolles Miteinander zu fördern, Chancengleichheit zu ermöglichen und allen Menschen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu eröffnen".

Auch Ajdin Talic als Vorsitzender des Hanauer AuslĂ€nderbeirats sowie Enis GĂŒlegen als Vorsitzender des LandesauslĂ€nderbeirats begrĂŒĂŸten die GĂ€ste und betonten die Wirksamkeit der Zusammenkunft im Rahmen des Interkulturellen Abends.

Beim anschließenden gemeinsamen Austausch nutzten die Teilnehmenden die Gelegenheit, GesprĂ€che zu vertiefen, neue Kontakte zu knĂŒpfen und sich auch mit den Migrationsbeauftragten des PolizeiprĂ€sidiums SĂŒdosthessen auszutauschen.

Das PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen richtet den Interkulturellen Abend seit 2002 im Rahmen der bundesweiten Interkulturellen Woche aus. Seit 2022 wird die Veranstaltung in Hanau gemeinsam mit der Stadt Hanau ausgerichtet. Mit zwei Veranstaltungsorten in Offenbach und Hanau möchte das PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen den unterschiedlichen regionalen Netzwerken möglichst vielen Beteiligten den persönlichen Austausch ermöglichen.

Hinweis: Dieser Meldung sind mehrere Bilder beigefĂŒgt (Bildquelle: PolizeiprĂ€sidium SĂŒdosthessen)

Offenbach, 30.10.2026, Pressestelle, Christopher Leidner

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