+++ Gemeinsame Ermittlungsgruppe Bremen Oldenburg (GEBO) feiert 15-jÀhriges JubilÀum +++
16.08.2024 - 10:17:20SpĂ€testens nach der Polizeireform in Niedersachsen im Jahr 2004 waren die Polizeidirektion Oldenburg und die Polizei Bremen untrennbar miteinander verbunden. Die Bedeutung der polizeilichen Zusammenarbeit ĂŒber Landesgrenzen hinweg nahm weiter zu und die Verhandlungen fĂŒr eine dauerhafte Kooperation wurden konkreter. Auch vor der dauerhaften Etablierung der GEBO gab es bereits temporĂ€re gemeinsame Ermittlungsgruppen, deren Erkenntnisse und Organisationskontakte jedoch regelmĂ€Ăig mit den Auflösungen verloren gingen. Ziel war es demnach, die bereichsĂŒbergreifende Arbeit zwischen den Polizeien und den Staatsanwaltschaften dauerhaft zu stĂ€rken, um kriminelles Verhalten effektiv zu bekĂ€mpfen.
Im Juni 2009 nahm die GEBO als feste, dauerhafte Einrichtung offiziell ihren Wirkbetrieb auf und verzeichnet seit dem Zeitpunkt eine erfolgreiche Bilanz von 28 Verfahren. Die Kooperation zwischen der Polizeidirektion Oldenburg und der Bremer Polizei hat sich als fruchtbares Instrument zur BekÀmpfung mittlerer und schwerer KriminalitÀt bewÀhrt. Die Ermittlungsgruppe mit Sitz in Bremen besteht aus vier Polizeibeamtinnen und -beamten der Polizeidirektion Oldenburg und drei Beamtinnen und Beamten der Bremer Polizei. Die Einheit ermittelt in FÀllen, die sowohl Bremen als auch das direkte Umland betreffen, und erfordert daher eine koordinierte und spezialisierte Zusammenarbeit.
Der Bremer PolizeivizeprĂ€sident Mirko Robbers fasst zusammen: "Diese beeindruckenden Erfolge verdeutlichen, dass die GEBO ein hervorragendes Beispiel fĂŒr erfolgreiche Zusammenarbeit ĂŒber Behördengrenzen hinweg ist. Die Arbeit der GEBO zeigt, dass durch eine effektive Kooperation ĂŒber Behördengrenzen hinweg beeindruckende Erfolge erzielt werden können."
Ein besonderes Merkmal dieser Kooperation ist die enge Zusammenarbeit mit vier Staatsanwaltschaften (Bremen, Stade, Oldenburg und Verden), die ebenso lĂ€nderĂŒbergreifend agieren. Dabei wurde das Modell etabliert, dass der dienstĂ€lteste Leitende Oberstaatsanwalt als Ansprechperson und Sprecher der Staatsanwaltschaften fungiert und die Steuerung ĂŒbernimmt, welche Staatsanwaltschaft das Verfahren bearbeitet. Gerade bei Umfangsverfahren stellt diese Abstimmung eine besondere Herausforderung dar. Diese koordinierte Herangehensweise hat sich jedoch als Ă€uĂerst effektiv erwiesen. FĂŒr den Leitenden Oberstaatsanwalt Kuhn ist die GEBO das Erfolgsmodell der letzten 15 Jahre, wenn es darum geht aufzuzeigen, wie Polizeien und Staatsanwaltschaften gemeinsam erfolgreich lĂ€nderĂŒbergreifende KriminalitĂ€t verfolgen können.
Erst vor wenigen Monaten fĂŒhrte die intensive Arbeit der GEBO zur Vollstreckung von sieben Haftbefehlen in drei Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Bremen. In Bremen, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurden dabei 15 Objekte durchsucht.
"Kriminelle halten sich nicht an Landesgrenzen, KriminalitĂ€t ĂŒberschreitet Grenzen grenzenlos. Das war damals so wie heute. Die feste Einrichtung der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe und ihre Ermittlungserfolge fĂŒhren schlieĂlich dazu, dass die Sicherheit in Bremen und der Polizeidirektion Oldenburg weiter erhöht wird.", resĂŒmiert Oldenburgs PolizeiprĂ€sident Andreas Sagehorn.
RĂŒckfragen bitte an:
Polizeidirektion Oldenburg
Pressestelle
Theodor-Tantzen-Platz 8
26122 Oldenburg
Tel.: 0441/799-1041/-1043/-1045
E-Mail: [email protected]
Homepage: www.polizei-oldenburg.de
Original-Content von: Polizeidirektion Oldenburg ĂŒbermittelt durch news aktuell


