FW-EN: Brand im GebÀude entpuppt sich als Kellerbrand
19.01.2024 - 23:52:57Der Angriffstrupp kontrollierte unter Atemschutz zunĂ€chst das verrauchte Erdgeschoss, konnte hier aber keinen Brand feststellen. Somit wurde direkt der Keller begangen, wo der Brand dann in einem Kellerabteil ausgemacht werden konnte und die BrandbekĂ€mpfung umgehend eingeleitet wurde. Die Rauchausbreitung ins Erdgeschoss wurde durch eine Verbindung im Boden verursacht. Durch die Brandeinwirkung kam es im Keller zu einem Bruch einer Wasserleitung, wodurch neben dem Löschwasser eine weitere erhebliche Menge Wasser in die KellerrĂ€ume lief. Dieses konnte im weiteren Einsatzverlauf mittels Saugern entfernt werden um FrostschĂ€den auf Grund der Witterung zu vermeiden. Ein HochdrucklĂŒfter wurde eingesetzt um das GebĂ€ude vom Rauch zu befreien und die SichtbeeintrĂ€chtigungen der vorgehenden Trupps zu reduzieren. Die Trupps schafften zudem Brandgut aus dem Keller nach drauĂen um ein erneutes entzĂŒnden zu verhindern.
Die Bewohner wurden mit dem Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung einem Krankenhaus zugefĂŒhrt. Der Energieversorger trennte das GebĂ€ude vom Stromnetz, da es durch das Brandereignis zu einer erheblichen SchĂ€digung der GebĂ€udeelektrik kam. Das Haus ist zudem auch wegen der starken Rauchausbreitung im gesamten GebĂ€ude bis auf Weiteres nicht bewohnbar.
Im Einsatz konnten zwei Katzen sowie ein zum ĂŒberwintern aufgenommener Igel aus dem Haus gerettet werden. Die Tiere wurden bei Freunden untergebracht.
Die Feuerwehr war bis circa 21:20 Uhr mit allen LöschzĂŒgen und etwa 40 EinsatzkrĂ€ften im Einsatz. UnterstĂŒtzt wurde die Feuerwehr vom Rettungsdienst und der Polizei. Ebenfalls wurde die Einsatzstelle durch die Technischen Betriebe Gevelsberg mit Streusalz abgestreut um ein gefrieren des Löschwassers an der Einsatzstelle zu verhindern.
Zur Brandursachenermittlung wurde die Einsatzstelle abschlieĂend der Kriminalpolizei ĂŒbergeben.
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Björn Heidemann
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