BPOLI LUD: VerdĂ€chtiger Gegenstand im Fahrzeug eines russischen Reisenden legt AutobahngrenzĂŒbergang Görlitz und Autobahnfahrstreifen lahm
06.12.2023 - 16:56:57 | presseportal.de
Hinter dessen Lenkrad trafen sie auf einen 43 Jahre alten Russen. Bei der anschlieĂenden ĂberprĂŒfung des Peugeot 307 entdeckten die Beamten im Handschuhfach des Pkw einen unbekannten Gegenstand, der den Eindruck eines FernzĂŒnders fĂŒr eine Sprengladung erweckte. Daraufhin wurde unverzĂŒglich der Autobahnrastplatz An der NeiĂe (Nord) gerĂ€umt, das Fahrzeug sichergestellt, der 43-JĂ€hrige in Gewahrsam genommen.
Zeitgleich sind Spezialisten vom EntschÀrfungsdienst der Bundespolizei und entsprechend notwendige RettungskrÀfteverstÀndigt und hinzugerufen worden.
Nachdem die EntschÀrfer an der Kontrollstelle eingetroffen waren und ihre Arbeit aufgenommen hatten, wurden gegen 12.00 Uhr die Richtungsfahrbahnen nach Dresden und nach Polen vollstÀndig gesperrt.
Das hatte entsprechende VerkehrsbeeintrĂ€chtigungen in beiden Fahrtrichtungen zur Folge. Gegen 13.30 Uhr sind schlieĂlich alle Fahrbahnsperrungen wieder aufgehoben worden.
Zuvor ist der Gegenstand, welcher einer 4,5-Volt-Flachbatterie Àhnelt und an dem zwei Leuchtdioden angebracht wurden, als unbedenklich klassifiziert worden. Ebenso wurden alle Dinge, die der russische Staatsangehörige in seinem Fahrzeug transportierte, untersucht und gleichfalls als unbedenklich eingestuft.
Der in Gewahrsam genommene Mann hĂ€lt sich schon seit lĂ€ngerer Zeit als Asylbewerber in Frankreich auf. Er erklĂ€rte, dass er sich bei einem Bekannten in Belarus aufhielt und er sich heute auf dem RĂŒckweg in seine Wahlheimat befand.
Zu dem Corpus Delicti im Handschuhfach seines Autos gefragt, gab er inzwischen zu Protokoll, dass es sich um eine Art Hilfsmittel handele. Dieses könne man ĂŒberall in Frankreich kaufen, um damit Fahrzeuge starten zu können, so der 43-JĂ€hrige.
Mittlerweile spricht nichts mehr gegen eine Weiterreise des russischen Staatsangehörigen. Weitere Ermittlungen hingegen werden folgen.
Anmerkung: sobald hier Fotomaterial des betreffenden Gegenstandes vorliegt, senden wir Ihnen dieses spÀter als Anlage zu dieser Pressemitteilung
RĂŒckfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Ludwigsdorf
Pressesprecher
Michael Engler
Telefon: 0 35 81 - 3626-6110
E-Mail: bpoli.ludwigsdorf.presse@polizei.bund.de
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