PrÀventiv gegen Gewalt: Fachtag GewaltprÀvention der RLSB Braunschweig und Hannover und der PD Göttingen
26.08.2024 - 08:20:56Den Fokus des Programms bildeten Workshops, bei denen wichtige AnsĂ€tze fĂŒr unterschiedlichste PrĂ€ventionen gegeben wurden. Von der Frage, was passiert, wenn Jugendliche Straftaten begehen ĂŒber konstruktiver KonfliktbewĂ€ltigung im Klassenraum, Mobbing und Gesundheitsförderung hin zur UnterstĂŒtzung von traumatisierten Kindern und Jugendlichen sowie dem KOSOK-PrĂ€ventionsprogramm in Grundschulen gab es angeregte Gedankenaustausche. Der abschlieĂende Vortrag "Same, same but different?!" von Linda JĂ€schke, LKA Niedersachsen, beleuchtete die Notwendigkeit der Kooperation der unterschiedlichen Behörden bei drohenden Amoktaten und ideologischen Radikalisierungen.
In der BegrĂŒĂung gingen der PolizeivizeprĂ€sident der PD Göttingen, Mathias Schröder und der Behördenleiterleiter des RLSB Braunschweig, Torsten Glaser auf die Bedeutung der Kooperation und die gemeinsamen Anstrengungen in der PrĂ€ventionsarbeit ein.
"GewalttĂ€tiges Verhalten erkennen und frĂŒhzeitig intervenieren - dabei spielt natĂŒrlich zunĂ€chst die eigene Familie die tragende Rolle. Aber auch innerhalb der Familie, wo sich Kinder sicher und geborgen fĂŒhlen sollten, kann es zu Gewalterfahrungen kommen. Nicht nur deshalb sind Programme zur GewaltprĂ€vention in Schulen, inklusive der Förderung sozialer Kompetenzen, die StĂ€rkung von Empathie und die Schaffung eines unterstĂŒtzenden Umfelds, in dem Jugendliche sicher ĂŒber ihre Probleme sprechen können, von solch groĂer Bedeutung. Dass wir diesen Aufgaben im Schulterschluss begegnen, stimmt mich zuversichtlich", betonte VizeprĂ€sident Schröder im Rahmen seiner BegrĂŒĂung.
"Die Schule hat die Pflicht, die physische und psychische Gesundheit ihrer SchĂŒlerinnen und SchĂŒler zu gewĂ€hrleisten. Zwar ist dies selbstverstĂ€ndlich und fĂŒr alle Schulen gleichermaĂen gĂŒltig, aber es bleibt eine Mammutaufgabe. Damit dies gelingen kann, braucht es in der Schule pĂ€dagogische ProfessionalitĂ€t und einen pĂ€dagogischen Konsens", so Torsten Glaser. Er appellierte an alle Anwesenden, Impulse fĂŒr die Diskussion in den Schulen mitzunehmen, um so die PrĂ€ventionsarbeit zu stĂ€rken.
Abseits des Fachtags betont Mathias Mierowski, Behördenleiter des RLSB Hannover, die erfolgreiche Kooperation: "Die Zusammenarbeit von Polizei und den Regionalen LandesĂ€mtern ermöglicht es uns, die KrĂ€fte zu bĂŒndeln, um aus unterschiedlichen Perspektiven Gewalt vorzubeugen und so ein angstfreies Miteinander an Schulen zu ermöglichen."
Auf Grundlage des Runderlasses des MK, des MI und des MJ "Sicherheits- und GewaltprĂ€ventionsmaĂnahmen in der Schule in Zusammenarbeit mit Polizei und Staatsanwaltschaft" besteht eine langjĂ€hrige Kooperation zwischen der PD Göttingen und den RLSB Braunschweig und Hannover. Als Teil dieser Kooperation sind gemeinsame Fachtage zur GewaltprĂ€vention an Schule festgeschrieben und werden regelmĂ€Ăig von den Beteiligten ausgerichtet.
Weitere Informationen zum Thema finden Sie unter: https://praevention.bip-nds.de oder bei den Regionalbeauftragten fĂŒr PrĂ€vention und Gesundheitsförderung der RLSB Braunschweig, Frau Rohse: [email protected] und Hannover, Frau Martin: [email protected]
RĂŒckfragen bitte an:
Polizeidirektion Göttingen
Natalia Bornemann-Zarczynska
Telefon: 0551/491-1004
E-Mail: [email protected]
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