Gronau, FeuerwehrkrĂ€fte FW Gronau: 130 deutsche und niederlĂ€ndische FeuerwehrkrĂ€fte ĂŒben gemeinsam / Gelebte Zusammenarbeit der Feuerwehren aus der niederlĂ€ndisch-deutschen Grenzregion beim 2. Internationalen Treffen der Feuerwehren
01.09.2024 - 13:00:00
Gronau - Rund 130 FeuerwehrkrĂ€fte aus dem DreilĂ€ndereck Region Twente, Kreis Borken und Grafschaft Bentheim ĂŒbten am Freitag auf dem Twente Safety Campus auf dem ehemaligen MilitĂ€rflughafengelĂ€nde in Enschede. Beim 2. Internationalen Treffen der Feuerwehren aus der Grenzregion Twente, Kreis Borken und Grafschaft Gildehaus wurde die bereits seit vielen Jahren gelebte Zusammenarbeit weiter vertieft werden. Die Anwesenden FeuerwehrkrĂ€fte aus Deutschland und den Niederlanden wurden nach einer kleinen StĂ€rkung von Dave de Leeuw, dem Officer fĂŒr internationale Zusammenarbeit der Brandweer Twente begrĂŒĂt. In einem kleinen Ăberblick ĂŒber die vergangenen Jahre zeigte er eindrucksvoll, dass die 13 Feuerwehren im Grenzgebiet im letzten Jahr Ăn 36 FĂ€llen sich im jeweils anderen Land unterstĂŒtzt haben. So fahren zum Beispiel in Gronau wie selbstverstĂ€ndlich KrĂ€fte aus Glanebrug und Losser zu Einsatzorten in Gronau, wie auch die KrĂ€fte aus Gronau zur UnterstĂŒtzung bei EinsĂ€tzen in den Niederlanden. Dies ist bereits seit ĂŒber 20 Jahren in Gronau und den angrenzenden Orten in den Niederlanden gĂ€ngige Praxis. Ebenso die Wehren aus AlstĂ€tte, Nordhorn, Gildehaus und Lage arbeiten mehrmals im Jahr mit den Kameraden der Brandweeren der Region Twente zusammen. Ron de Wit, stelv. Kommandant der Brandweer Twente nannte die Zusammenarbeit eine gepflegte "Tradition". In seinem GruĂwort lobte er den guten Kontakt der Wehren untereinander: "Die Zusammenarbeit um Sicherheit zu gewĂ€hrleisten kennt keine Grenzen". In insgesamt 5 Ăbungsabschnitten konnten die FeuerwehrkrĂ€fte dann zweigen, wie gut die Zusammenarbeit funktioniert. Unter realistischen Bedingungen wurden die Ăbungen immer von zwei Fahrzeugen, eins aus je einer deutschen und niederlĂ€ndischen Wehr, durchgefĂŒhrt. Es mussten Personen im brennenden und stark verrauchten GebĂ€ude, Personen aus verunfallten PKW gerettet werden oder gemeinsam ein gröĂeres GebĂ€ude gelöscht werden. Dabei zeigte sich auch den Beobachtern, darunter Kreisbrandmeister Stefan van Bömmel aus Borken und stellv. Kreisbrandmeister Uli Bölt aus der Grafschaft Bentheim, dass es kaum Barrieren in der Zusammenarbeit gibt. Deutsche und niederlĂ€ndische FĂŒhrungskrĂ€fte sprachen sich ab und teilten die Ăbungsstellen auf. Im Anschluss wurde die Kameradschaftliche Zusammenarbeit unter den KrĂ€ften weiter bei einem gemĂŒtlichen Ausklang und der typischen niederlĂ€ndischen "Patat" vertieft.
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