260410-2. Gemeinsame Pressemitteilung der Polizei Hamburg und des Zollfahndungsamtes Hamburg - 1,6 Tonnen Kokain in Bananencontainer durch Zoll und Polizei sichergestellt
10.04.2026 - 10:44:57 | presseportal.de
Tatort: Hamburger Hafen
Ein Hinweis aus dem Hafensicherheitszentrum Hamburg (HSZ) fĂŒhrte die Ermittlerinnen und Ermittler der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg (GER) zur Sicherstellung von 1,6 Tonnen Kokain im Wert von circa 30 Millionen Euro in einer Bananenlieferung.
Aufgrund eines Hinweises des HSZ Mitte MĂ€rz wurden mehrere Container aus Ecuador einer Kontrolle in der ContainerprĂŒfanlage im Hamburger Hafen unterzogen. Bei einem der Container zeigten sich AuffĂ€lligkeiten, die auf eine illegale Beiladung hindeuteten. Die Ermittlerinnen und Ermittler stellten 1.600 Kokainpakete sicher und verhinderten somit den Schmuggel von insgesamt 1,6 Tonnen Kokain im Wert von circa 30 Millionen Euro.
Dr. Tino Igelmann, Leiter des Zollkriminalamtes, fĂŒhrt hierzu aus: "Den Ermittlerinnen und Ermittlern der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift aus Zoll und Polizei in Hamburg ist hier ein empfindlicher Schlag gegen die DrogenkriminalitĂ€t gelungen. Expertinnen und Experten des Zolls sowie der Polizei arbeiten eng zusammen und sind zudem mit auslĂ€ndischen Partnerbehörden im intensiven Austausch. Entsprechende Kampagnen greifen und das Risikomanagement des deutschen Zolls wird fortlaufend optimiert. Auch das Hafensicherheitszentrum als Instrument zur BekĂ€mpfung der internationalen RauschgiftkriminalitĂ€t hat einen wesentlichen Teil zum Erfolg beigetragen."
Die weiteren Ermittlungen fĂŒhrt die Gemeinsame Ermittlungsgruppe Rauschgift Hamburg im Auftrag der Staatsanwaltschaft Hamburg.
Zusatzinformation:
Das Hafensicherheitszentrum (HSZ) wurde im Mai 2024 in Hamburg eröffnet. Seitdem arbeiten die Polizei Hamburg (Landeskriminalamt und Wasserschutzpolizei), der Zoll (Hauptzollamt und Zollfahndungsamt Hamburg) sowie die Hamburg Port Authority tĂ€glich an einem gemeinsamen Standort zusammen. Das HSZ fĂŒhrt eingehende Informationen zusammen, erstellt entsprechende Lagebilder und bietet dabei allen zustĂ€ndigen nationalen und internationalen Ermittlungsdienststellen von Zoll und Polizei sowie der Hafenwirtschaft UnterstĂŒtzung als "Single Point of Contact" an. Durch diese gebĂŒndelten Kompetenzen aller Beteiligten ist es möglich, Gefahrenlagen und illegale AktivitĂ€ten frĂŒhzeitig zu erkennen. Damit ist das HSZ ein wichtiger Teil der BekĂ€mpfung internationaler RauschgiftkriminalitĂ€t.
HeĂ./ Wen.
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