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HZA-HH: 3. MĂ€rz 2024: Tag des Artenschutzes / / ZOLL hilft, bedrohte Tiere und Pflanzen zu schĂŒtzen

01.03.2024 - 15:15:00

Hamburg - Weltweit sind heute tausende Tier- und Pflanzenarten vom Aussterben bedroht. Der ZOLL trĂ€gt mit seinen Kontrollen dazu bei, VerstĂ¶ĂŸe gegen die Artenschutzbestimmungen aufzudecken und die Vielfalt der Natur zu bewahren.

Im Schnitt 1200 Mal pro Jahr finden Zöllnerinnen und Zöllner geschĂŒtzte Tiere, Pflanzen bzw. Teile und Produkte daraus im gewerblichen Warenverkehr, im GepĂ€ck von Reisenden oder in der Post, wobei letzteres auf Grund von Internetbestellungen immer mehr zunimmt und mittlerweile fast zwei Drittel des prozentualen Aufgriffsvolumens ausmacht. Weitere knapp 30 Prozent aller FĂ€lle kommen ĂŒber FlughĂ€fen ins Land. In den vergangenen zehn Jahren zog der Zoll insgesamt 1,77 Mio. geschĂŒtzte Tiere oder Pflanzen und Produkte daraus aus dem Verkehr.

So konnte auch der ZOLL in Hamburg vergangenes Jahr diverse Aufgriffe verzeichnen. Am hĂ€ufigsten beschlagnahmten die Zöllnerinnen und Zöllner 2023 Walsalami bei Kreuzfahrtabfertigungen. Wale sind im Anhang A der Artenschutzverordnung aufgefĂŒhrt und gehören somit zu streng geschĂŒtzten Arten. Diese Waren werden eingezogen und anschließend vernichtet. Im Zuge der Einziehung wird regelmĂ€ĂŸig auch ein Strafverfahren eingeleitet.

Der ZOLL ĂŒberwacht mit seinen Kontrollen die Einhaltung der gesetzlichen Ein- und Ausfuhrregelungen im Warenverkehr mit DrittlĂ€ndern. GeschĂŒtzte Tiere und Pflanzen sowie daraus hergestellte Waren, die ohne die erforderlichen Dokumente ein-, durch- oder ausgefĂŒhrt werden, werden von den Zollbehörden beschlagnahmt. Hierbei ist es unerheblich, ob die Waren privat oder gewerblich, im Reiseverkehr, im Postverkehr oder auf anderen Transportwegen transportiert werden.

Die meisten VerstĂ¶ĂŸe werden von Urlaubern begangen, die Erzeugnisse aus oder Teile von geschĂŒtzten Tier- und Pflanzenarten aus Unwissenheit oder fehlendem Unrechtsbewusstsein als Souvenirs mit nach Hause bringen. Sie tragen - wissentlich oder unwissentlich - dazu bei, dass der Handel mit geschĂŒtzten Arten blĂŒht und leisten damit dem Aussterben von Tieren und Pflanzen Vorschub. Aber auch der gewerbliche internationale Handel mit geschĂŒtzten Tieren und Pflanzen hat sich zu einem lukrativen GeschĂ€ft entwickelt.

Im Jahr 2023 feierte das Washingtoner ArtenschutzĂŒbereinkommen das fĂŒnfzigjĂ€hrige JubilĂ€um seiner Unterzeichnung. Dieses nach seiner englischen AbkĂŒrzung auch CITES (Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora) genannte Übereinkommen ist damit das Ă€lteste der großen internationalen Umweltschutzabkommen, dem sich bislang 184 LĂ€nder verpflichtet haben. Es dient dem Schutz gefĂ€hrdeter Tier- und Pflanzenarten vor der Dezimierung durch unkontrollierten Handel. Alle zwei bis drei Jahre werden auf der Konferenz aller Vertragsstaaten Neuaufnahmen weiterer gefĂ€hrdeter Arten in die AnhĂ€nge des Übereinkommens oder Anpassungen des Schutzstatus von bereits gelisteten Arten verhandelt.

Weitere Infos erhalten Sie im Netz unter www.zoll.de oder www.artenschutz-online.de

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