Kriminalität, Polizei

260112-1. 1. Mobil. Aber sicher! - Bilanz der Kontrollen im Dezember und Ausblick auf die Themen im Januar

12.01.2026 - 08:49:05

Hamburg - Zeitraum: Dezember 2025

Orte: Hamburger Stadtgebiet

Im Rahmen der Kampagne "Mobil. Aber sicher!" setzte die Polizei Hamburg ihre Kontrollen im Dezember fort und legte den Fokus auf die Themen "Alkohol und Drogen" sowie "Geschwindigkeit".

Der Konsum von Alkohol und Drogen im Straßenverkehr führt wiederkehrend zu Verkehrsunfällen. Insbesondere die zur Adventszeit stattfindenden Weihnachtsmärkte und andere Feierlichkeiten bieten zahlreiche Gelegenheiten, Alkohol zu konsumieren. Die Polizei führte daher getreu dem Motto "Don't drink and drive" auch im Umfeld von Weihnachtsmärkten verstärkt Kontrollen durch.

Bei den rund 704 durchgeführten Kontrollen wurden im vergangenen Monat insgesamt 4.321 Fahrzeuge sowie 3.514 Personen überprüft.

Im Einzelnen leiteten die Polizistinnen und Polizisten unter anderem folgende Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren ein:

Kraftfahrzeugführende:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

E-Scooter-Nutzende:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

Fahrradfahrende:

Straftaten

Ordnungswidrigkeiten

Zu Fuß Gehende:

Ordnungswidrigkeiten

Darüber hinaus stellten die Einsatzkräfte insgesamt 324 Mängelmeldungen - zum Beispiel wegen nicht mitgeführter Papiere oder technischer Mängel - aus und ordneten insgesamt 52 Blutprobenentnahmen an.

Außerdem führten die Beamtinnen und Beamten insgesamt 461 präventive Bürgergespräche zu den Schwerpunkthemen.

Die Polizei Hamburg wird auch weiterhin Verkehrskontrollen im Rahmen der Konzeption "Mobil. Aber sicher!" durchführen und widmet sich im Januar schwerpunktmäßig den Themen "Rotlicht" und "Ablenkung und Unachtsamkeit".

Die Missachtung des Rotlichts von Ampeln ist weiterhin eine der Hauptunfallursachen für Verkehrsunfälle, bei denen wiederkehrend Personen verunglücken. Insbesondere die sogenannten ungeschützten Verkehrsteilnehmenden, also Radfahrende, zu Fuß Gehende und eKF-Nutzende erleiden nicht selten schwerste Verletzungen, tragen aber auch durch eigenes Fehlverhalten zu einer Erhöhung ihres Unfallrisikos bei. Dazu können Ablenkungen durch zum Beispiel die Handynutzung oder das laute Musikhören mit Kopfhörern zu Unaufmerksamkeiten führen, die eine sichere Teilnahme am Straßenverkehr ebenfalls einschränken.

Pap.

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