Kriminalität, Polizei

BPOLD-H: Bundespolizeidirektion Hannover beteiligt sich am bundesweiten Schwerpunkteinsatz an den Hauptbahnhöfen Hamburg, Bremen und Hannover - Bilanz zum Einsatz

12.01.2026 - 15:39:32 | presseportal.de

Hannover/ Hamburg/ Bremen - Zur Bekämpfung der Gewaltkriminalität wurden im Rahmen des bundesweiten Großeinsatzes im Zuständigkeitsbereich der Bundespolizeidirektion Hannover an den Hauptbahnhöfen Hamburg, Bremen und Hannover als kriminalpolizeiliche Brennpunkte am vergangenen Wochenende erneut polizeiliche Kontrollen durchgeführt.

BPOLD-H: Bundespolizeidirektion Hannover beteiligt sich am bundesweiten Schwerpunkteinsatz an den Hauptbahnhöfen Hamburg, Bremen und Hannover - Bilanz zum Einsatz - Foto: presseportal.de
BPOLD-H: Bundespolizeidirektion Hannover beteiligt sich am bundesweiten Schwerpunkteinsatz an den Hauptbahnhöfen Hamburg, Bremen und Hannover - Bilanz zum Einsatz - Foto: presseportal.de

Die Einsatzmaßnahmen der Bundespolizeidirektion Hannover fanden in den Nächten von Freitag auf Samstag in der Zeit von 18:00 Uhr bis 03:00 Uhr, sowie von Samstag auf Sonntag, in der Zeit von 20:00 Uhr bis 03:00 Uhr an den drei Hauptbahnhöfen statt. Die Bundespolizeiinspektionen Hamburg, Bremen und Hannover waren mit insgesamt 391 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten der Bundespolizei im Einsatz, verstärkt durch die Mobile Kontroll- und Überwachungseinheit Hannover (MKÜ), Kräfte der Bundesbereitschaftspolizei, Diensthundeführer und Super-Recogniser.

Ziel war es, durch die Erhöhung des Kontrolldrucks, die Gewaltkriminalität zu reduzieren, Straftäter aus der Anonymität zu heben sowie die Begehung von Straftaten zu verhindern. Auch die Einhaltung der Allgemeinverfügungen zum Mitführverbot von gefährlichen Werkzeugen, Schusswaffen, Schreckschusswaffen, Hieb-, Stoß- und Stichwaffen sowie Messern aller Art wurde überwacht.

Bilanz des Einsatzes in Zahlen:

Für die festgestellten Verstöße wurden Straf- und Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet sowie Zwangsgelder bei Verstößen gegen die Allgemeinverfügung angedroht.

Besonders hervorzuhebende Sachverhalte / Feststellungen:

Hamburg

Am späten Freitagabend wurde bei der Kontrolle eines 45-jährigen Bulgaren ein Haftbefehl zur Vollstreckung festgestellt. Da die geforderte Summe von insgesamt 535 Euro vor Ort entrichtet werden konnte, wurde der Mann nach Abschluss der Maßnahmen vor Ort entlassen. Zudem gelang es einem Super-Recogniser am Freitagabend einen 32-jährigen deutschen Tatverdächtigen wiederzuerkennen. Dieser steht im Verdacht, im vergangenen Dezember an einem Körperverletzungsdelikt beteiligt gewesen zu sein. Der bis dahin unbekannte Mann kann nun der weiteren Strafverfolgung zugeführt werden.

Hannover

Nach Hinweis eines Sanifair-Mitarbeiters wurde ein augenscheinlich verwahrloster 44-jähriger Deutscher am Samstagabend in der Herrentoilette angetroffen und polizeilich kontrolliert. Dieser widersetzte sich der Kontrolle in aggressiver Weise, so dass er gefesselt werden musste. Bei der Durchsuchung konnten mehrere Konsumeinheiten von Kokain festgestellt werden.

Bremen

Am Freitag wurde am frühen Abend ein 22-jähriger Syrer kontrolliert. Gegen ihn lag ein Untersuchungshaftbefehl wegen schwerwiegender Straftaten vor, so dass er unmittelbar dem Gewahrsam zugeführt wurde. Im weiteren Verlauf des Abends wurde bei einem 43-jährigen Türken ein zugriffsbereites Multitool mit Messer sichergestellt.

Einordnung des Einsatzes durch den Präsidenten Michael Schuol der Bundespolizeidirektion Hannover:

"Auch 2026 steht die Reduzierung der Gewaltdelikte im Fokus der Bundespolizeidirektion Hannover. Unser Ziel ist weiterhin, für größtmögliche Sicherheit im öffentlichen Raum zu sorgen und damit den Bürgern und Reisenden ein gutes Sicherheitsgefühl zu vermitteln."

Unter nachfolgendem Link kann die Pressemitteilung des Bundespolizeipräsidiums mit einer Bilanzierung des bundesweiten Großeinsatzes eingesehen werden: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/73990/6194620

Rückfragen bitte an:

Bundespolizeidirektion Hannover
Möckernstraße 30
30163 Hannover
Angelika Kubik
Telefon: 0511 67675-4444
E-Mail: presse.hannover@polizei.bund.de
www.bundespolizei.de

Original-Content von: Bundespolizeidirektion Hannover übermittelt durch news aktuell

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