FW-EN, Gefahrguteinsatz

FW-EN: Gefahrguteinsatz und Brand an einer Photovoltaikanlage - Hattinger Feuerwehr zweimal mit Großaufgebot im Paralleleinsatz

21.05.2024 - 20:20:34 | presseportal.de

Hattingen - Ein einsatzreicher Tag liegt hinter den haupt- und ehrenamtlichen KrÀften der Hattinger Feuerwehr.

FW-EN: Gefahrguteinsatz und Brand an einer Photovoltaikanlage - Hattinger Feuerwehr zweimal mit Großaufgebot im Paralleleinsatz - Foto: presseportal.de

Ein Gefahrguteinsatz um 12:45 Uhr in einem Industriebetrieb an der Ruhrallee fĂŒhrte zunĂ€chst zu einem Großeinsatz fĂŒr rd. 40 EinsatzkrĂ€fte.

Ein Mitarbeiter des Unternehmens hatte im Kellerbereich einen chlorartigen Geruch wahrgenommen und die Feuerwehr alarmiert. Die vor Ort tĂ€tigen Mitarbeiter verließen umgehend das GebĂ€ude und versammelten sich im Freien.

Neben einer Vielzahl von EinsatzkrĂ€ften wurden auch spezielle Einsatzmittel fĂŒr GefahrguteinsĂ€tze zur Einsatzstelle transportiert. Darunter die AbrollbehĂ€lter ABC und Atemschutz. WĂ€hrend sich EinsatzkrĂ€fte mit ChemikalienschutzanzĂŒgen fĂŒr den bevorstehenden Einsatz ausrĂŒsteten wurde auf dem FirmengelĂ€nde durch weitere KrĂ€fte der Feuerwehr eine Dekontaminationsstrecke fĂŒr die spĂ€tere Reinigung der eingesetzten KrĂ€fte vorbereitet. Die hier eingesetzten KrĂ€fte wurden ebenfalls mit speziellen SchutzanzĂŒgen ausgerĂŒstet.

Der vorgehende Trupp fĂŒhrte zunĂ€chst Messungen der Umluft im Kellerbereich durch. Hier konnte eine geringe Chlorgaskonzentration gemessen werden. Im Rahmen der weiteren Erkundungen gab es keine Anzeichen fĂŒr eine Leckage in der ProduktionsstĂ€tte.

Der Einsatzleiter entschied die RĂ€umlichkeiten zunĂ€chst mit einem SpezialgerĂ€t zu entlĂŒften. Diese Maßnahme lief rd. 45 Minuten. Anschließend erfolgte eine zweite Messung durch die EinsatzkrĂ€fte. Diese zeigte einen deutlich geringere und kaum noch messbare Konzentration an Chlorgas in den betroffenen RĂ€umlichkeiten, daher konnte der Einsatz der Feuerwehr beendet und die Einsatzstelle an den Betreiber ĂŒbergeben werden.

Im Anschluss erfolgten umfangreiche AufrÀumarbeiten vor Ort. Weitere Arbeiten folgen auf der Wache, damit die eingesetzten GerÀtschaften wieder einsatzbereit sind. GefahrguteinsÀtze sind nicht nur sehr personal- sondern auch materialintensiv. Die Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des Unternehmens hat im gesamten Einsatzverlauf sehr gut funktioniert, so dass der Einsatz nach mehr als vier Stunden auch erfolgreich abgeschlossen werden konnte.

Eine Gefahr fĂŒr die Bevölkerung und die Umwelt hat zu keinem Zeitpunkt bestanden.

Dass die Hattinger Feuerwehr sehr leistungsfÀhig ist, zeigte die ebenfalls erfolgreiche Abarbeitung eines Paralleleinsatzes.

Eine Stunde nach Beginn des Gefahrguteinsatzes wurde ein Brand im Bereich einer Photovoltaikanlage an einer Gewerbehalle gemeldet. Von der Einsatzstelle Ruhrdeich konnten einige EinsatzkrĂ€fte entsandt werden. Weitere freiwillige Einheiten wurden alarmiert, so dass innerhalb kurzer Zeit 30 EinsatzkrĂ€fte an der Gewerbehalle an der Kreisstraße eintrafen.

Hier brannte an der Außenwand der Hauptkabelstrang einer auf dem Dach installierten Photovoltaikanlage. Der Brandrauch ist bis in den Kellerbereich gezogen.

Über eine Drehleiter kontrollierten die EinsatzkrĂ€fte die rund 300 qm große Anlage auf dem Dach. Im Keller wurden die Wechselrichter von den Modulen getrennt da diese weiter Strom produzierten. EinsatzkrĂ€fte unter schwerem Atemschutz bekĂ€mpften den Brand von außen mit einem C-Rohr und verhinderten so ein Übergreifen auf das GebĂ€ude.

Der Energieversorger schaltete das GebĂ€ude stromlos. Weitere Servicetechniker trennten im weiteren Verlauf des Einsatzes die einzelnen Module auf dem Dach. WĂ€hrend dieser Arbeiten wurden der in Brand geratene Kabelstrang weiter gekĂŒhlt.

Nach rd. zwei Stunden konnte auch dieser Einsatz erfolgreich beendet werden.

Einmal mehr konnten zeitgleich zwei grĂ¶ĂŸere EinsĂ€tze durch die gute Zusammenarbeit der haupt- und ehrenamtlichen EinsatzkrĂ€fte der Feuerwehr Hattingen erfolgreich abgearbeitet werden.

Das beigefĂŒgte Bildmaterial darf unter Nennung Feuerwehr Hattingen verwendet werden.

RĂŒckfragen bitte an:

Feuerwehr Hattingen
Pressestelle
Jens Herkströter
Telefon: 0171/2636035
E-Mail: j.herkstroeter@feuerwehr-hattingen.ruhr
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