BPOLI-OG: Betreten verboten!: Bahn und Bundespolizei warnen vor UnfÀllen im Gleisbereich
30.10.2024 - 11:21:04An diversen Bahnhöfen und Haltepunkten werden aus diesem Grund bundesweit Warnbanner "Lebensgefahr - Betreten der Gleisanlagen verboten" angebracht.
Hintergrund ist eine Aktion der Bundespolizei und der Deutschen Bahn AG zur Sensibilisierung der Bevölkerung.
Die gemeinsame Aktion zielt vor allem auf Jugendliche und Heranwachsende ab. Diese unterschÀtzen oftmals die Gefahren des Bahnbetriebes oder nehmen diese erst gar nicht wahr.
Immer wieder unterschÀtzt wird die Gefahr, die vom Strom in den Oberleitungen ausgeht. Wer in die NÀhe von Eisenbahn-Oberleitungen kommt, begibt sich immer in Lebensgefahr!
Bahnstrom flieĂt mit einer StĂ€rke von 1 000 Ampere und einer Spannung von 15 000 Volt durch die Leitung - 68-mal mehr als in der Steckdose zu Hause. Zum Vergleich: Der Hausstrom hat 220 Volt Spannung, der Hausverteilerkasten 380 Volt, eine StraĂenbahn-Oberleitung 500 bis 750 Volt, eine Bahn-Oberleitung 15 000 Volt, eine Ăberlandleitung 380 000 Volt.
Damit ein Stromschlag ausgelöst wird, muss die Oberleitung nicht einmal berĂŒhrt werden. Es reicht aus, wenn man der Leitung nĂ€her als 1,50 Meter kommt. Denn Strom ist in der Lage, die Luft zu ĂŒberspringen und auf einem Lichtbogen ĂŒber den Körper zur Erde zu gelangen.
Gerade bei feuchtem Wetter steigt das Risiko, dass Lichtbögen auch schon bei gröĂeren AbstĂ€nden von der Oberleitung entstehen können.
Zudem sind in Bahnbereichen Verbotsschilder "Klettern auf Bahn-Waggons verboten" sowie Hinweisschilder "Achtung StromĂŒberschlag" zu finden, die aber immer wieder ignoriert werden.
Aber auch im Berufsverkehr kommt es durch AbkĂŒrzungen ĂŒber die Gleise immer wieder zu LebensgefĂ€hrlichen Situationen.
Gestern wurde der Bahnhof Hausach mit einem entsprechenden Warnhinweis versehen.
Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es auch auf der Homepage der Bundespolizei:
RĂŒckfragen bitte an:
Bundespolizeiinspektion Offenburg
Saskia Fischer
Telefon: 0781/9190-1010
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