POL-MA, Heidelberg Heidelberg: Die BeKo Rhein-Neckar zieht eine positive Bilanz - niedrigschwellige psychologische Beratung nach belastenden Ereignissen endet nach fĂŒnf Jahren
05.03.2024 - 08:55:31
Heidelberg - Schnelle, psychologische UnterstĂŒtzung nach einem belastenden Ereignis, wie z.B. nach einem Wohnungseinbruch, einem Betrugsdelikt, nach einem Unfall oder Todesfall - dieses Angebot gab es fĂŒnf Jahre lang bei der BeKo Rhein-Neckar www.beko-rn.de (Beratungs- und Koordinierungsstelle Psychosoziale Notfallversorgung Rhein-Neckar), in TrĂ€gerschaft der AWO Heidelberg. Betroffene aus der Rhein-Neckar-Region konnten hier unbĂŒrokratisch und niedrigschwellig telefonische Beratung erhalten. Das Modellprojekt endet Mitte MĂ€rz 2024. Ermöglicht wurde das Projekt durch die Finanzierung der StĂ€dte Heidelberg und Mannheim sowie des Landratsamts Rhein-Neckar-Kreis. Der Heidelberger Opferfonds sowie die Sparkassen Heidelberg und Rhein-Neckar-Nord unterstĂŒtzten mit groĂzĂŒgigen Spenden. Das Beratungskonzept der BeKo Rhein-Neckar zeichnete sich dadurch aus, die individuelle psychosoziale Bedarfslage und Belastungssituation der betroffenen Person in den Mittelpunkt zu stellen. "Jeder Fall ist anders" so die Leiterin Dipl.-Psych. Dr. Angelika Treibel, "und es ist wichtig, diese Einzigartigkeit eines jeden betroffenen Menschen wahrzunehmen, und ganz individuelle Schritte der UnterstĂŒtzung zu gehen". Dieses Konzept hat sich in mehr als 660 FĂ€llen bewĂ€hrt. Das Beratungsangebot, das unbĂŒrokratisch (auch anonym) telefonisch in Anspruch genommen werden konnte, umfasste psychologische Beratung, Information und Weitervermittlung. Zielgruppen waren nicht nur direkt und indirekt Betroffene eines belastenden Ereignisses, sondern auch FachkrĂ€fte. Das PolizeiprĂ€sidium Mannheim war enger Kooperationspartner und wichtigste Vermittlungsstelle fĂŒr Betroffene. Keine Institution kommt so hĂ€ufig mit Betroffenen belastender Ereignisse in Kontakt wie die Polizei. Das Angebot der BeKo Rhein-Neckar entlastete auch die Polizeiarbeit. Das kann die Opferschutzkoordinatorin des PolizeiprĂ€sidiums Mannheim, Tanja Kramper, nur bestĂ€tigen: "Die Polizei ist sehr dankbar, die Möglichkeit gehabt zu haben, betroffenen Menschen bei Bedarf eine Anlaufstelle nennen zu können, die neben der Polizeiarbeit, eine schnelle und bedingungslose psychologische UnterstĂŒtzung anbieten konnte."
RĂŒckfragen bitte an:
Dipl.-Psych. Dr. Angelika Treibel
Leiterin der BeKo Rhein-Neckar
Kontakt: www.beko-rn.de
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