FW-SE, Kellerbrand

FW-SE: Kellerbrand einer DoppelhaushÀlfte

14.10.2024 - 12:45:29

Henstedt-Ulzburg - Zu einem Feuerwehr- und Rettungsdiensteinsatz kam es am spÀteren Sonntagabend, dem 13.10.2024 gegen 21:40 Uhr in Henstedt-Ulzburg. Anrufer meldeten der Kooperativen Regionalleitstelle West ein Feuer im Hasselbusch. Es soll dort laut Anrufer in einer DoppelhaushÀlfte zu einer Rauchentwicklung gekommen sein.

Durch die Abfrage des Disponenten, wurde gemĂ€ĂŸ der Alarm- und AusrĂŒckeordnung die Freiwillige Feuerwehren Henstedt-Ulzburg mit dem Stichwort FEU (Feuer Standard) alarmiert.

Nach Eintreffen der ersten EinsatzkrĂ€fte war eine deutliche Rauchentwicklung am Objekt erkennbar. ZusĂ€tzlich konnte nicht ausgeschlossen werden, ob sich noch Personen im Haus befanden, daraufhin wurde das Stichwort auf FEU 2 Y (Feuer, zwei LöschzĂŒge, Menschenleben in Gefahr) erhöht und im weiteren Verlauf durch die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr Kisdorf auf FEU 3 Y (Feuer, drei LöschzĂŒge mit Menschenleben in Gefahr).

AnfĂ€nglich musste man von einer vermissten Person ausgehen, da dieses in der Erkundungsphase und Befragung durch den Einsatzleiter von Passanten mitgeteilt wurde. Umgehend wurden zwei Trupps unter Atemschutz zur Menschenrettung und BrandbekĂ€mpfung in das GebĂ€ude geschickt. Durch die EinsatzkrĂ€fte konnte ein ausgedehnter Brand im Keller festgestellt werden, eine umfangreiche Erkundung des gesamten Objektes ergab, dass sich keine Personen im GebĂ€ude befunden haben. Der Bewohner kam im Einsatzverlauf an die Einsatzstelle, weitere Personen waren nach RĂŒcksprache mit der Polizei dort nicht gemeldet.

Durch die EinsatzkrĂ€fte wurde eine Riegelstellung zur angrenzenden GebĂ€udehĂ€lfte gebaut, damit dieses geschĂŒtzt werden konnte. Aufgrund der bereits sehr hohen Temperaturen im Keller musste der Innenangriff vorzeitig abgebrochen werden und die Löschmaßnahmen wurden aus zwei Abschnitten weitergefĂŒhrt. ZusĂ€tzlich wurde mittels ÜberdruckbelĂŒftung versucht die Hitze und den Rauch aus dem Keller zu fĂŒhren. Diese Maßnahmen fĂŒhrten zu einem raschen Erfolg, sodass ein erneuter Innenangriff der AtemschutzgerĂ€tetrĂ€ger möglich war. Bereits eine Stunde nach Einsatzbeginn konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden.

Im Rahmen der Nachlöscharbeiten wurde die Brandlast aus dem Objekt entfernt. Über die WarnApp NINA wurden die Anwohner aufgefordert TĂŒren und Fenster geschlossen zu halten, sowie Klimaanlagen auszustellen.

FĂŒr den krĂ€ftezehrenden Einsatz der EinsatzkrĂ€fte wurde das Deutsche Rote Kreuz Segeberg fĂŒr die Einsatzstellenverpflegung hinzugezogen. Bedanken muss man sich ebenfalls bei den Anwohnern, die GetrĂ€nke fĂŒr die EinsatzkrĂ€fte zur VerfĂŒgung gestellt haben.

Die Nachlöscharbeiten und somit Feuer aus konnte gegen 00:00 vermeldet werden, Einsatzende fĂŒr die letzten EinsatzkrĂ€fte war gegen ca. 03:30 Uhr bis zur kompletten Herstellung der Einsatzbereitschaft.

Es wurden glĂŒcklicherweise keine Personen verletzt.

Im Einsatz waren ca. 80 EinsatzkrÀfte.

Die Polizei hat noch vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Seitens der Feuerwehr können keine Angaben zur Brandursache, Schadenshöhe, Personalien oder Verletzungen der Betroffen gemacht werden.

Eingesetzte KrÀfte:

Freiwillige Feuerwehr Henstedt-Ulzburg Freiwillige Feuerwehr Kisdorf Kreisfeuerwehrverband: zwei Pressesprecher Deutsches Rotes Kreuz Verpflegung Bereich Nord/SĂŒd Rettungsdienstkooperation in Schleswig-Holstein mit zwei Rettungswagen und einem Notarztfahrzeug Polizei Segeberg und Pinneberg Energieversorger Gas und Strom

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