HZA-HST: LangjÀhrige Freiheitsstrafen - Umfangreiches Ermittlungsverfahren des Stralsunder Zolls im Baugewerbe erfolgreich beendet
Veröffentlicht am: 14.01.2026 um 09:12 Uhr | presseportal.de
Der Verurteilung lag ein von einer anonymen Anzeige ausgehendes Ermittlungsverfahren der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Stralsund zugrunde. Im Rahmen der umfangreichen Ermittlungen wurde ein Netzwerk aus 17 involvierten Serviceunternehmen aufgedeckt, welches zur Verschleierung der Taten genutzt wurde. So wurden unter anderem ScheinwerkvertrÀge geschlossen, BeschÀftigte lediglich als TeilzeitkrÀfte angemeldet und unrichtige Belege und gefÀlschte Rechnungen, sogenannte Abdeckungsrechnungen, erstellt.
DarĂŒber hinaus konnten ausbeuterische Arbeits- und Unterbringungsbedingungen festgestellt werden. Dazu zĂ€hlten unter anderem LohnrĂŒckstĂ€nde, ĂŒberlange Arbeitszeiten und Nachtarbeit, fehlende SchutzausrĂŒstung bzw. Arbeitskleidung sowie die Unterbringung der BeschĂ€ftigten in mangelhaften UnterkĂŒnften.
Im Tatzeitraum, von Januar 2015 bis Dezember 2018, kam es zur Zahlung von Nettoschwarzlöhnen in Höhe von circa 6,59 Millionen Euro. Der dabei entstandene Beitragsschaden im Tatzeitraum belÀuft sich auf circa 4,76 Millionen Euro.
Zusatzinformation:
Mit seinem Einsatz gegen Schwarzarbeit und illegale BeschĂ€ftigung trĂ€gt der Zoll zur gerechten und korrekten AbfĂŒhrung der Abgaben, wie zum Beispiel den SozialversicherungsbeitrĂ€gen, bei. Weitere Informationen finden Sie auf www.zoll.de
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