Kalkar - RoadPol Truck and Bus: Behördenübergreifende Schwerpunktkontrolle durchgeführt / LKW überschreitet Anhängelast um 97%
07.05.2026 - 08:02:29 | presseportal.de
Ungesicherte Betonplatten auf Ladefläche Insgesamt wurden in der Zeit von 09:00 bis 14:30 Uhr 31 Fahrzeuge überprüft - und allerhand Verstöße festgestellt. An 22 Fahrzeugen gab es Beanstandungen, zehn Fahrzeugen wurde die Weiterfahrt untersagt, zwei davon wurden zur weiteren technischen Überprüfung einem Sachverständigen vorgeführt. Eins der Fahrzeuge war ein Klein-LKW eines Gartenlandschaftsbauunternehmens. Bei der Kontrolle fiel auf, dass die transportierte Palette mit Betonplatten mit einem Gewicht von etwa einer Tonne gänzlich ungesichert auf der Ladefläche lag. Das zulässige Gesamtgewicht des Fahrzeuges war durch die schweren Platten zudem um 16 % überschritten. Ein Blick in den Motorraum zeigte, dass der Motor und das Getriebe erheblich mit Öl beschmutzt war. Wegen dieser Umweltbeeinträchtigung stellten die Beamten das Fahrzeug sicher, ein Sachverständiger schaute es sich für ein Gutachten noch genauer an. Damit aber nicht genug: Wegen des Verdachts auf Schwarzarbeit gegen Fahrer und Beifahrer (zwei Männer aus dem Kosovo) leitete der Zoll Ermittlungen in seiner Zuständigkeit ein. Zur Prüfung etwaiger Verstöße gegen aufenthaltsrechtliche Bestimmungen wurden außerdem Beamte der Bundespolizei eingebunden.
Bei der Kontrolle eines türkischen Sattelzuges bemerkten die Einsatzkräfte erhebliche technische Mängel (u.a. im Bereich der Federbälge). Das Fahrzeug wurde dem Dekra-Stützpunkt in Kalkar zur technischen Überprüfung zugeführt. Weiterfahren durfte der LKW nicht. Der Unternehmer hat nun außerdem ein hohes dreistelliges Bußgeld zu erwarten. Einen erlaubten Maximalwert am höchsten überschritten hatte ein kontrolliertes Lkw-Gespann: Auf dem zu klein dimensionierten Anhänger hinter dem Mercedes Sprinter stand ein Bagger. Das tatsächliche Gesamtgewicht von Anhänger und Ladung lag satte 97% über dem zulässigen Wert der maximalen Anhängelast des Zugfahrzeugs.
Darüber hinaus wurden insgesamt dreizehn Verstöße gegen Sozialvorschiften, also gegen Lenk- und Ruhezeiten festgestellt. Unter die sonstigen 16 erfassten Verstöße fielen auch zwei Strafanzeigen, da die kontrollierten Fahrer keine gültigen Führerscheine vorweisen konnten.
Das europaweite Netzwerk ROADPOL (European Roads Policing Network) setzt sich dafür ein, die Straßen sicherer zu machen - durch koordinierte Kontrollen, wirkungsvolle Prävention und klare Aufklärung. In diesem Zusammenhang beteiligt sich auch die Polizei Kleve regelmäßig an Schwerpunkteinsätzen und Kontrollwochen zu unterschiedlichen Themen, die der Bekämpfung der Hauptunfallursachen dienen, um die Verkehrssicherheit zu erhöhen. (cs)
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