Nach Verkauf von gefĂ€lschter Luxusuhr: Ăffentlichkeitsfahndung nach unbekanntem TĂ€ter
06.02.2025 - 10:15:01Kassel/ Hannover:
Mit der Veröffentlichung zweier Fotos erhoffen sich die Ermittler des fĂŒr Betrugsdelikte zustĂ€ndigen Kommissariats 23/24 der Kasseler Kripo Hinweise auf einen bislang unbekannten Mann zu erhalten, der am 26. November 2024 eine gefĂ€lschte Luxusuhr an einen 36-JĂ€hrigen aus Nordhessen verkauft haben soll. Da die bisherigen kriminalpolizeilichen Ermittlungen nicht zur Identifizierung des TĂ€ters fĂŒhrten, ordnete ein Richter nun die Ăffentlichkeitsfahndung an.
Der Unbekannte hatte die vermeintlich neue Rolex-Uhr Ende November 2024 auf einem Kleinanzeigenportal angeboten und dadurch das Interesse des ĂŒber fundierte Fachkenntnisse im Bereich Schmuck und Uhren verfĂŒgenden 36-jĂ€hrigen Mannes geweckt. Nachdem sich beide auf einen mittleren fĂŒnfstelligen Kaufbetrag geeinigt hatten, kam es schlieĂlich am 26. November 2024 in der NĂ€he des Hauptbahnhofs in Hannover zu dem Verkaufstreffen im Auto des Opfers. Nachdem der 36-JĂ€hrige die Uhr, die Garantiekarte und den Kaufbeleg der Uhr ĂŒberprĂŒft hatte, ĂŒbergab er dem Unbekannten das Bargeld. SpĂ€ter bemerkte er schlieĂlich durch weitere ĂberprĂŒfungen und Ermittlungen bei dem auf dem Kaufbeleg registrierten HĂ€ndler, dass es sich bei der Uhr um eine nahezu wertlose TotalfĂ€lschung handelt. Auch der Kaufbeleg war ein Falsifikat. Die Ermittlungen anhand des vom VerkĂ€ufer gezeigten Personalausweises und seiner Telefonnummer konnten nicht zur Identifizierung des TĂ€ters fĂŒhren. Bislang kann nicht ausgeschlossen werden, dass er ebenfalls aus Nordhessen oder dem Bereich Hannover stammen könnte. Der TĂ€ter wird als Anfang 50 Jahre alter, ca. 1,85 Meter groĂer Mann mit normaler Statur, weiĂem Bart, Brille und schiefen ZĂ€hnen beschrieben. Er soll akzentfrei Deutsch gesprochen haben. Die nun veröffentlichten Fotos des BetrĂŒgers hatte das Opfer wĂ€hrend eines Videochats gefertigt, der eine Tag vor dem Verkaufstreffen stattgefunden hatte. Das professionelle und planmĂ€Ăige Vorgehen des TĂ€ters sowie die hohe Schadenssumme lassen auf einen gewerbsmĂ€Ăigen Betrug schlieĂen.
Zeugen, die den Ermittlern Hinweise auf die IdentitÀt des TÀters geben können, melden sich bitte unter Tel. 0561-9100 beim PolizeiprÀsidium Nordhessen.
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