Kempen-Tönisberg - Die Streifenwagenbesatzung, die am Sonntagmorgen gegen 10 Uhr zur Schaephuysener StraĂe nach Tönisberg gerufen wurde, staunte nicht schlecht. Es habe einen Verkehrsunfall mit Flucht gegeben, hatte ein Zeuge gemeldet. Es seien mehrere Leitpfosten umgefahren worden, aber es sei niemand vor Ort, der dies verursacht habe. Bei der Aufnahme vor Ort stellte sich heraus, dass es nicht "einige", sondern sage und schreibe 24 Leitpfosten waren, die auf einer Gesamtstrecke von etwa drei Kilometern zumeist total zerstört, zumindest aber schwer beschĂ€digt worden waren. Die Spur der Zerstörung zieht sich etwa von der Sportanlage Tönisberg bis ĂŒber die Autobahn hinweg, wo die StraĂe auf dem Gebiet der Gemeinde Rheurdt den Namen Lind trĂ€gt. Die Spuren vor Ort lassen darauf schlieĂen, dass jemand absichtlich von der StraĂe aus kommend jeweils auf die Leitpfosten zugefahren ist und wieder zurĂŒckgesetzt hat, um weiterzufahren. Im Verlauf der Strecke konnten die EinsatzkrĂ€fte ein Fahrzeugteil finden, von dem noch nicht geklĂ€rt ist, ob es in Zusammenhang mit den BeschĂ€digungen steht. Die Ermittlungen wegen der SachbeschĂ€digung laufen, zusĂ€tzlich wird noch geprĂŒft, ob der Verdacht eines gefĂ€hrlichen Eingriffs in den StraĂenverkehr besteht. Die Ermittlerinnen und Ermittler bitten darum, dass sich Zeuginnen und Zeugen, die verdĂ€chtige Beobachtungen gemacht haben, unter der Rufnummer 02162/377-0 melden. Bei einer solchen Aktion ist es auch möglich, dass sich handelnde Personen oder auch Menschen, die einfach nur dabei waren, in sozialen Medien oder privaten GesprĂ€chen mit dieser Tat prahlen. Auch Hinweise darauf nimmt die Polizei gern entgegen. /hei (1076)
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