Kriminalstatistik 2024: Polizei ermittelt deutlich mehr TatverdÀchtige - 2503046
12.03.2025 - 15:50:12Zwar gab es mehr Straftaten als im Vorjahr, dennoch konnte die Polizei aber trotz der damit einhergehenden höheren Belastung gleichzeitig auch mehr FÀlle aufklÀren und mehr TatverdÀchtige ermitteln, als in den Jahren zuvor.
Zur Bilanz:
Insgesamt stiegen die im Kreis Mettmann zur Anzeige gebrachten Straftaten um 5,81 Prozent auf eine Summe von nun 31.492 an. Die AufklÀrungsquote blieb mit 54,31 Prozent (Land NRW: 53,46 Prozent) auf dem hohen Niveau des Vorjahres (2023: 54,33 Prozent). "Betrachtet man hier die absoluten Zahlen wird deutlich: Die Polizei konnte trotz einer höheren Arbeitsbelastung knapp 1.000 FÀlle mehr aufklÀren, als im Vorjahr. Die Menschen im Kreis Mettmann können also stolz auf ihre Polizei sein, die Kolleginnen und Kollegen leisten eine gute Arbeit", erklÀrte Kreisdirektor Philipp Gilbert im Rahmen der Pressekonferenz.
"Dass die Menschen im Kreis Mettmann nach wie vor vergleichsweise sicher leben können, wird durch einen Blick auf die so genannte "KriminalitĂ€tshĂ€ufigkeitszahl" deutlich", bekrĂ€ftigte der Abteilungsleiter der Kreispolizeibehörde Mettmann Thomas Schulte. Bei dieser handelt es sich um einen Indikator fĂŒr die GefĂ€hrdung der Bevölkerung durch KriminalitĂ€t, bezogen auf die bekannt gewordenen FĂ€lle auf 100.000 Einwohner. Diese lag im Jahr 2024 im Kreis Mettmann bei einem Wert von 6.424 und damit deutlich unter dem Landesdurchschnitt von 7.689.
Besonders erfreulich ist der Blick auf die ermittelnden TatverdĂ€chtigen. Insgesamt konnte die Polizei im Kreis Mettmann im Jahr 2024 12.648 TatverdĂ€chtige ermitteln - so viele wie noch nie zuvor im Vergleichszeitraum der vergangenen zehn Jahre. 10.151 dieser Taten und damit rund 80 Prozent wurden von Erwachsenen verĂŒbt, die ĂŒbrigen 20 Prozent von Jugendlichen, Heranwachsenden und Kindern.
Kriminaldirektor Jan Mertin, Leiter der Direktion KriminalitĂ€t, machte deutlich, dass von den insgesamt 31.492 gemeldeten Straftaten im Kreis Mettmann der gröĂte Anteil der Delikte der leichten und mittleren KriminalitĂ€t zuzuschreiben sind. "Straftaten gegen das Leben, Raubdelikte und Sexualstraftaten machen im VerhĂ€ltnis einen geringen Teil aller FĂ€lle aus, nĂ€mlich 3 Prozent. Die meisten FĂ€lle haben wir in den Bereichen Diebstahl, SachbeschĂ€digung und Körperverletzung."
Sorge bereiten der Polizei die steigenden Fallzahlen bei den Körperverletzungsdelikten (+ 13 Prozent). "Wir stellen fest, dass die Hemmschwelle zuzuschlagen, gesunken ist. Das spiegelt sich auch in den Fallzahlen wider", so Jan Mertin weiter. Eine weitere Herausforderung sieht die Polizei in der Entwicklung bei den WohnungseinbrĂŒchen: Im Jahr 2024 verzeichnete die Polizei 429 vollendete WohnungseinbrĂŒche im Kreis Mettmann - 88 mehr als im Vorjahr. "Hier bewegen wir uns mittlerweile wieder auf dem Niveau von der Zeit vor Corona", so Thomas Schulte. Mittels vielfĂ€ltiger PrĂ€ventionsmaĂnahmen und einer intensiven Ăffentlichkeitsarbeit versucht die Behörde hier, entsprechend gegenzusteuern.
Ebenfalls mittels PrĂ€vention und AufklĂ€rung beabsichtigt die Behörde die Fallzahlen im Bereich der so genannten Straftaten zum Nachteil Ă€lterer Menschen durch ĂŒberörtlich agierende TĂ€terinnen und TĂ€ter zu senken. Insbesondere mit den Maschen des "Enkeltricks" oder der "Schockanrufe" haben es die Ermittlerinnen und Ermittler der Kriminalpolizei zu tun: Im Jahr 2024 registrierte die Polizei hier insgesamt 118 vollendete Taten bei 1.762 Versuchen. Insgesamt entstand ein Beuteschaden in Höhe von rund 1,5 Millionen Euro.
Eine Ăbersicht der vorgestellten Kriminalstatistik finden Sie im Downloadbereich unserer Pressemeldung sowie auf der Homepage der Kreispolizeibehörde Mettmann.
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