LPD-EF: Ablenkung am Steuer kostet Menschenleben
Veröffentlicht am: 01.10.2026 um 13:00 Uhr | presseportal, AD HOC NEWSAuch der Deutsche Verkehrssicherheitsrat widmet sich im Rahmen seiner Kampagne "Runter vom Gas" diesem wichtigen Thema.
Im Jahr 2024 kamen laut Statistischem Bundesamt 106 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben, weil die fahrende Person abgelenkt war. Die Dunkelziffer ist noch höher, denn Ablenkung am Steuer lässt sich schwer nachweisen.
Fast ein Drittel der Smartphone-Nutzerinnen und Nutzer liest am Steuer Textnachrichten, rund 26 Prozent verfassen sogar selbst welche. Laut einer Studie der Allianz (2023) erhöht das Bedienen moderner Technik beim Autofahren das Unfallrisiko um 50 Prozent. Junge Fahrerinnen und Fahrer im Alter von 18 bis 24 Jahren sind laut der Allianz-Studie besonders ablenkungsgefährdet. Ein Trend, der Leben kostet.
"Jedes Leben ist wichtiger als eine kurze Nachricht. Das Bedienen des Mobiltelefons und das Führen eines Fahrzeugs passen nicht zusammen, da das komplexe Verkehrsgeschehen keine Fehler oder Unaufmerksamkeit verzeiht. Dabei bieten Smartphones selbst längst die Lösung: Wer vor der Fahrt den Fahrmodus aktiviert, schützt sich und andere - und kann sich voll auf das konzentrieren, was zählt.", erläutert Manfred Wirsch, Präsident des DVR.
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