LKA-RP: Genug Betrug: Stark gegen Fake-Shops - Mit digitaler Kompetenz sicher einkaufen
12.11.2025 - 10:00:27Der Online-Handel bietet eine riesige Auswahl an Waren und bequemes Einkaufen. Allerdings nutzen Cyberkriminelle und unseriöse HĂ€ndler die neuesten Technologien, insbesondere KĂŒnstliche Intelligenz (KI), um ihre Betrugsmaschen zu perfektionieren. Die Verbraucherzentrale und das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz (LKA) geben Handlungsempfehlungen, um die digitale SouverĂ€nitĂ€t zu stĂ€rken.
Neue Herausforderung KI: Wie erkenne ich digitale FĂ€lschungen?
KI ermöglicht es, in kĂŒrzester Zeit tĂ€uschend echte Shops zu erstellen. Diese FĂ€lschungen sind oft optisch perfekt und enthalten sogar scheinbar korrekte Rechtstexte. Auf der einen Seite gibt es die klassischen Fake-Shops, bei denen die Ware erst gar nicht ankommt. Aber auch andererseits gibt es viele HĂ€ndler, die mit niedrigen Preisen locken - oft mit Sitz auĂerhalb Europas -, enttĂ€uschen bei QualitĂ€t und Service. Doch diese Entwicklung ist gleichzeitig eine Chance, die eigene Medienkompetenz zu schĂ€rfen. KI erstellt mittlerweile perfekte Layouts und fehlerfreie Texte. Kriminelle nutzen KI-generierte Deepfakes und manipulierte Videos auf Social-Media, um durch vorgetĂ€uschte FĂŒhrungspersonen oder prominente Personen GlaubwĂŒrdigkeit zu simulieren.
Der Schutz-Kompass: FĂŒnf einfache Schritte fĂŒr sichere Online-KĂ€ufe
Sicherheit im Netz fordert auch die eigene Medien-Expertise. Mit diesen Tipps von LKA und Verbraucherzentrale ist man gut gewappnet:
1. Sind Produktbeschreibungen und Kundenrezensionen zu perfekt oder wirken sie allgemein gĂŒltig, ist eine gesunde Skepsis angebracht. ZusĂ€tzlich sollte man bei Fotos und Videos auf unnatĂŒrliche Bewegungen, starre Blicke oder seltsame Sprachmuster achten - dies sind oft erste Anzeichen fĂŒr KI-generierte Inhalte.
2. Immer auf KÀuferschutz setzen: Wenn möglich Kauf auf Rechnung oder Zahlungsdienste mit bekanntem KÀuferschutz (z. B. PayPal) nutzen. Niemals per Vorkasse an unbekannte Shops zahlen.
3. Kein oder mangelhaftes Impressum vorhanden: Ist in einem Online-Shop kein Impressum angegeben, sollte auf gar keinen Fall dort bestellt werden. Aber auch Seiten mit einem Impressum darf nicht mehr blind vertraut werden. Meist lĂ€sst sich durch eine Internetrecherche herausfinden, dass mit der angegebenen Adresse etwas nicht stimmen kann, weil es entweder die Adresse gar nicht gibt oder ein anderes Unternehmen an dieser Adresse seinen GeschĂ€ftssitz hat. Die BetrĂŒger haben im letzteren Fall das Impressum einfach von einer seriösen Firma ĂŒbernommen.
4. Den Fakeshop-Finder nutzen: Bei Unsicherheit ist der Fakeshop-Finder der Verbraucherzentralen ein schneller und zuverlÀssiger erster Anlaufpunkt.
5. HĂ€ndler-Bewertungen aktiv prĂŒfen: Am besten recherchiert man zusĂ€tzlich den Shop-Namen in Suchmaschinen in Kombination mit Wörtern wie "Erfahrung" oder "Bewertung". AuĂerdem sind unabhĂ€ngige Plattformen wie Trustpilot oder die Watchlist Internet empfehlenswert.
6. Misstrauen bei "zu guten" Angeboten: Ein Preis, der 70 Prozent unter dem MarktĂŒblichen liegt, ist fast immer ein Warnsignal. AuĂerdem dubios: Alles ist plötzlich um die HĂ€lfte reduziert. Hier sollte man sich nicht von SuperschnĂ€ppchen blenden lassen.
Hilfe und Beratung:
polizei-beratung.de/sicher-handeln
Ist die Ware gar nicht angekommen und Sie sind einem Betrug aufgesessen: Erstatten Sie Anzeige ĂŒber die Onlinewache der Polizei.
RĂŒckfragen bitte an:
Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz
Pressestelle
Telefon: 06131-65-60010/60011/60013
E-Mail: [email protected]
www.polizei.rlp.de/lka
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