FW Mainz: Bilanz des Rosenmontags aus Sicht von Feuerwehr und SanitÀtsdienst
13.02.2024 - 00:06:54Zwischen 11:25 Uhr und 23:40 Uhr mussten mit 320 Personen deutliche weniger in den Unfallhilfsstellen behandelt werden, als erwartet. Dennoch bedeutet das im Schnitt alle zwei Minuten einen Patienten fĂŒr die KrĂ€fte, die in diesem Jahr wieder von ASB, DLRG, DRK, Johanniter und Malteser kamen und aus benachbarten Landkreisen und BundeslĂ€ndern unterstĂŒtzt wurden.
Lebensbedrohlich Verletzte mussten zum GlĂŒck nicht versorgt werden. Lediglich mehrere KrampfanfĂ€lle forderten die RettungskrĂ€fte teilweise parallel. Insgesamt 55 Verletzte mussten im Krankenhaus weiterversorgt werden. Auch die Feuerwehr hatte in diesem Jahr deutlich weniger zu tun. Die KrĂ€fte der Freiwilligen Feuerwehr Mombach unterstĂŒtzen den Rettungsdienst bei medizinischen Erstversorgung. Weitere EinsĂ€tze beschrĂ€nkten sich auf drei kleine Hilfeleistungen.
Die erstmalige Organisation aller Einheiten von Feuerwehr und Bevölkerungsschutz (SanitĂ€tsdienst) in einer gemeinsamen Einsatzleitung erwies sich als sehr vorteilhaft fĂŒr alle Beteiligten. Verletzte konnten schneller versorgt und transportiert werden. Auch bei zwischenzeitlichen Problemen im Digitalfunk konnte umgehend eine gemeinsame RĂŒckfalleben etabliert werden, sodass es zu keinerlei Verzögerungen in der Notfallversorgung kam.
Sowohl in der Feuerwehrleitstelle, die den Notruf 112 fĂŒr Rheinhessen annimmt, als auch in der extra eingerichteten "Leitstelle Rosenmontag", in der alle NotfĂ€lle im Veranstaltungsbereich koordiniert wurden, herrschte reger Betrieb. Dank der vorbildlichen und professionellen Zusammenarbeit aller beteiligten Organisationen blicken die EinsatzkrĂ€fte auf einen rundum erfolgreichen Rosenmontag zurĂŒck.
Besonders erfreulich ist, dass die ĂŒberwĂ€ltigende Mehrheit der Feiernden den EinsatzkrĂ€ften ausgesprochen respektvoll, fröhlich und dankbar begegnet ist. Es konnten keinerlei Ăbergriffe oder Beleidigungen festgestellt werden. Auch hier zahlte sich schon im Voraus die enge Zusammenarbeit mit Sicherheitsdiensten und der Polizei aus.
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